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Am Freitag, dem 29. Januar kamen Parkway Drive im Rahmen ihrer Ire-Europatour nach Hamburg und brachten Thy Art Is Murder und Architects im Vorprogramm mit. Die Alsterdorfer Sporthalle füllte sich schnell mit mehreren tausend motivierten Menschen.
Eröffnet wurde der Abend von der australischen Deathcore-Band Thy Art Is Murder. Erst kürzlich verlor die Band mit CJ McMahons Ausstieg ihren Sänger, welcher aktuell durch Nick Arthur von Molotov Solution ersetzt wird. Thy Art Is Murder charakterisierte sich zuvor in nicht geringen Maß durch die hervorstechende Persönlichkeit von CJ und seinen verrückten Showeinlagen auf der Bühne. Ohne ihn wirkte die Kombo aus Down Under anfangs blass und zurückhaltend. Nick Arthur muss sich jedoch keinesfalls hinter CJ verstecken: seine tiefen Growls sind kraftvoll und oftmals sogar deutlicher artikuliert als die seines Vorgänger. Seine Gestiken auf der Bühne erinnern gleichzeitig stark an den verstorbenen Mitch Lucker von Suicide Silence.
Bei dem Versuch, das Publikum nach zwei Songs zu einem Circle Pit anzuregen, scheiterte Nick Arthur. Unbeeindruckt blieb der Großteil der Zuschauer auf der Stelle stehen. Als die Band dann jedoch Klassiker wie „The Purest Strain of Hate“ und „Reign of Darkness“ spielten, kam Bewegung in die Halle und aus der Menge ertönte Rufe nach einer „Wall of Death“. Nick Arthur regierte sofort mit einem „If you want a wall of death, you know what to do“ und so öffnete sich ein Pit von der dritten Reihe vor der Bühne bis zum Pult des Soundmischers am anderen Ende des Raums. Nach dieser Aufwärmübung bewegten sich deutlich mehr Leute, als Thy Art Is Murder mit „Holy War“ ihren Auftritt beendeten.
