
Als am 21. Oktober im Berliner Musik und Frieden der Satz „We are angry, but we are angry for a reason!“ fiel, hätte dieser gut von einer Gruppe zugezogener Neu-Berliner stammen können, die verärgert darüber waren, dass sie VOLUMES an diesem Abend nicht live sehen würden. Was war passiert?
Die Nacht versprach zunächst Großartiges. NORTHLANE legten einen Zwischenstopp in der Hauptstadt ein, als Unterstützung hatten sie HELLIONS, THE ACACIA STRAIN und eben VOLUMES dabei. Doch bereits der Anfang machte skeptisch: Die erste Band des Abends, HELLIONS, stürmte erst um 19.50 auf die Bühne, anstatt wie angekündigt um 19.30.
Das fiel zunächst nicht weiter ins Gewicht, denn die australische Hardcore-Truppe um Sänger Dre Faivra machte ihre Sache sehr gut. Mit einer einmaligen Attitüde, die sich irgendwo zwischen einem routinierten „Whatever“ und einem enthusiastischem „Haudrauf“ befand, ließen HELLIONS bereits frühzeitig keinen Stein auf dem anderen und schepperten dem Publikum in den nächsten 30 Minuten vor allem Songs von ihrem aktuellen Album „Indian Summer“ um die Ohren, das von punkigen und Hardcore-Screams ebenso getragen wird wie von südamerikanisch-klingenden Interludes à la , und Co.
