Auch die Interludes auf „Hotel Diabolo“, wie „A Message From The Count“, waren Teil der Show im Roxy. Machine Gun Kelly sprach diese teilweise ohne Mikrofon mit und musste auch ein Jahr nach Release des Albums an der ein oder anderen Stelle immer noch schmunzeln.
Ein hautnahes Konzerterlebnis
Es waren in dieser Nacht besonders die kleinen Momente, die das Event greifbar machten und nicht zu glattgebügelt wirken ließen. Sowohl während der kurzen Ansagen zwischen einzelnen Songs als auch während der Stücke war auffallend, dass MGK kein einziges Mal in die Kamera sah. Die besonders nahen Kamera-Aufnahmen brachen darüber hinaus das letzte bisschen Distanz, wodurch es an der ein oder anderen Stelle beinahe unangenehm war, so nah beim Künstler zu sein, das Bild fast schon voyeuristisch wirkte. Ein Beispiel hierfür ist der Moment, in dem er von seinem verstorbenen Vater spricht, oder davon erzählt, dass er am Morgen des Konzerts noch Medikamente gegen seine Depressionen nahm. Die Close-Ups während dieser kurzen Momente wirkten zu nah und brachen ein Stück weit mit der Mauer, die zwischen Künstler und Publikum besteht.
Anmerkung der Redaktion: Solltest du selbst das Gefühl haben, dass du dich in einer belastenden Situation befindest, dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym Hilfe von Beratern, die mit dir Auswege aus schwierigen Situationen finden und eine tolle Stütze sein können. Danke, dass du es versuchst!