Zur Auswahl stehen Korn 13 Alben und die Entscheidung ist auf eine Mischung aus alten, neuen und selten gespielten Tracks gefallen. Vom aktuellen Langspieler „The Nothing“ haben es drei Songs in die Setlist geschafft: „Cold“, „You’ll never find me“ und „Can you hear me“.
Direkt in die Vollen geht es mit dem ersten Track des Abends: „Victimized“ vom 2013er „The Paradigm Shift“, gefolgt vom Klassiker „Insane“. Auf die Liste packen Korn außerdem „Thoughtless“, den sie seit Jahren nicht mehr live gespielt haben.
Korn sind ein eingespieltes Team
Auch wenn Korn seit gut einem Jahr nicht mehr gemeinsam auf der Bühne standen, wirkt ihr Auftritt souverän und professionell. Allerdings fällt auf, dass die Musiker untereinander nur wenig interagieren und brav Abstand zueinander halten. Ob das an den aktuellen Umständen liegt oder ob sie aufgrund des Streams besonderen Fokus auf die Akkuratesse ihres musikalischen Spiels gelegt haben, bleibt offen. Für meinen Geschmack hätte mehr Action auf der Bühne sein dürfen, dafür nehme ich auch mal eine schiefe Note in Kauf.