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Paleface: „Unterm Strich kann man eigentlich fast alles mit Slipknot in Verbindung bringen“
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Interview

Paleface: „Unterm Strich kann man eigentlich fast alles mit Slipknot in Verbindung bringen“

Fronter Zelli im Interview zur neue Platte „Fear & Dagger“.

Lisa Scholz/2. Apr. 2022· Aktualisiert 13. Mai/3 Min.Foto: Paleface / Offizielles Pressebild
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Lisa Scholz


Mit „Fear & Dagger“ haben die Schweizer Paleface am vergangenen Freitag, den 25. März, ihren zweiten Langspieler unters Volk gebracht. Die Kombo aus Zürich präsentiert darauf einen Mix aus Nu Metal, Beatdown und Hardcore.

Sänger Marc Zellweger, genannt Zelli, nimmt sich anlässlich des Release die Zeit und beantwortet uns ein paar Fragen. Darin geht es sowohl um das neue Material als auch um ihre Einflüsse sowie den insgeheimen Lieblingstrack von der LP.

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Lest jetzt das Interview mit Paleface zum brandneuen Brecher „Fear & Dagger“

Lisa | MC: Paleface gibt es seit 2017. Falls euch jemand noch nicht kennen sollte, beschreib eure Musik doch bitte einmal in drei Worten.

Zelli: Die Frage ist praktisch unmöglich zu beantworten, aber ich gebe mein Bestes: BRUTAL, GEIL, PARTY.

Lisa | MC: Zu eurem neuen Album „Fear & Dagger“: Wie ist die Scheibe entstanden?

Zelli: Blöd gesagt, ist die Platte so wie alle anderen entstanden. Wir haben das Konzept für das Album festgelegt und haben nach Lust und Laune darauf los geschrieben. Da wir unsere Finger eh nie wirklich still halten können, fiel uns das nicht besonders schwer und wir hatten sogar ganz im Gegenteil unheimlich viel Spaß an dem Ganzen.

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Lisa | MC:Was ist das Thema der Platte?

Zelli: „Fear & Dagger“ ist wie alles, was wir bis jetzt veröffentlicht haben, ein Teil der Geschichte, die wir bei unserer ersten EP geschrieben haben. Bei dem Album haben wir uns allerdings stark auf psychische und mentale Krankheiten fokussiert. Zusammengefasst sind wir alle sehr der Meinung, dass über solche wichtigen Themen viel zu wenig gesprochen und dementsprechend auch viel zu wenig gehandelt wird. Vor allem in der Schweiz, einem Land, das meint, weit entwickelt zu sein, werden solche Themen enorm vernachlässigt.

Lisa | MC:Mit 16 Tracks kamen doch einige Songs zustande. Woher nehmt ihr die vielen Ideen – sowohl textlich als auch musikalisch?

Zelli: Wir gehen grundsätzlich alle sehr open-minded an die Musik ran. Wir probieren alles aus, lassen keine Idee unversucht und wollen uns auf keinen Fall eingrenzen lassen. Je breiter der Horizont, desto mehr kann man sich darin austoben.

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Lisa | MC:Auf dem neuen Langspieler startet ihr direkt mit einem recht verstörend klingendem Intro namens „666“. Was hat es damit auf sich? Ist das ein Hint auf Slipknot?

Zelli: Wir haben ja bereits bei all unseren EPs und dem vorherigen Album solch verstörende Intros. Wir sind irgendwie Fans von speziellen Intros, wie man merkt. Dieses Mal wollten wir allerdings etwas Realeres, Direkteres als Intro nehmen. Da das Thema, welches im Album behandelt wird, auch definitiv real ist, sollte das Ganze am Ende doch zusammenpassen.

Da Slipknot so oder so die Hauptinspirationen liefert, kann man unterem Strich eigentlich fast alles mit Slipknot in Verbindung bringen.

Lisa | MC:Welche Bands und Genres haben euch am meisten beeinflusst?

Zelli: So ziemlich die ganze Bandbreite an Musik. Wenn wir uns aber auf zwei Genres und Bands reduzieren müssten, wären das denke ich Hardcore und Nu Metal sowie Slipknot und alles andere (lacht).

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Lisa | MC:Vielleicht eine fiese Frage, aber welcher der Tracks ist dein Lieblingssong und warum?

Zelli: Von Yannick (Anm.: Yannick Lehmann, Gitarrist) und mir sind das „My Grave/Lay With Me“ und „Fear & Dagger“, weil wir beide uns da mal ein bisschen was anderes getraut haben.

Lisa | MC:Welche Pläne habt ihr für die Zukunft?

Zelli: Genau so weitermachen wie bislang, einfach noch mehr und noch besser.

Lisa | MC:Möchtest du zum Abschluss noch etwas loswerden?

Zelli: Danke! An alle die hinter uns stehen, sich genauso auf die kommenden Konzerte freuen wie wir und Bock haben, Party zu machen.

Foto: Paleface / Offizielles Pressebild

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