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Landmvrks im Interview zum neuen Album: „Unsere Hauptinspirationsquelle ist das Leben“
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Interview

Landmvrks im Interview zum neuen Album: „Unsere Hauptinspirationsquelle ist das Leben“

Die Band über ihren besonderen Sound, die Inspiration für ihre Songs und Pläne für die Zukunft.

Kevin Postir/22. Mär. 2021· Aktualisiert 1. April/4 Min.Foto: Landmvrks / Offizielles Pressebild
K

Kevin als das MoreCore-Nordlicht zu bezeichnen, würde wahrlich zu kurz greifen. Zwar ist der leidenschaftliche St.Pauli-Fan in Hamburg zuhause, hat aber unverkennbar sowohl rheinländische als auch italienische Wurzeln. Genau so vielfältig wie sein Stammbaum sind auch seine Aufgaben bei MoreCore. Teil des Headquarters, Feel Good Manager und Redakteur auf allen Ebenen. Wie man daneben noch Zeit für Langstreckenläufe und den Viersaiter in einer Pop Punk-Band findet, weiß wohl nur Kevin selbst. Aber egal, was er macht: Er macht es gut und mit ganz viel Herzblut.


Landmvrks haben uns am Freitag endlich mit ihrem neuen Album beehrt. Die Scheibe erschien wegen der Pandemie ein wenig später als geplant, allerdings schlug „Lost In The Waves“ mit der Veröffentlichung große Wellen.

Wir durften uns mit der Band über ihren neuen Longplayer unterhalten und erfuhren, wo sie sich die Inspiration für ihre Musik herholen. Weiterhin plauderten die Franzosen über die Pläne für die Zukunft und verrieten uns, dass sie auch eine kleine Live-Session geplant haben.

Das sagen Landmvrks zu ihrem neuen Album „Lost In The Waves“

MC | Kevin: Wie habt ihr das aktuelle Jahr bisher wahrgenommen? Kurz vor dem Release der neuen Platte wird man doch sicherlich aufgeregt sein, oder?

Das sind wir! Es ist mehr als zwei Jahre her, dass wir etwas veröffentlicht haben. Es ist etwas ganz Besonderes, ein neues Album und neue Songs zu veröffentlichen und wir sind wirklich aufgeregt, diese neuen Songs live zu spielen! Wir können es kaum erwarten, die Reaktion der Leute zu sehen, wenn wir auf der Bühne stehen.

MC | Kevin: Standen die Themen zu „Lost In The Waves“ bereits vor der Pandemie fest, oder woher habt ihr eure Inspiration genommen?

Wir entscheiden nicht wirklich über die Themen im Voraus, sie entstehen mehr durch das Gefühl des Songs und die Gefühle, die wir während des Schreibens haben. Aber im Allgemeinen handeln die Themen um den gleichen Kontext über Gefühle und das Auf und Ab des Lebens. Wir können sagen, dass unsere Hauptinspirationsquelle das Leben ist.

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MC | Kevin: Die Songs schaffen einen gelungenen Mittelweg zwischen laut und leise, zwischen Härte und Verletzlichkeit – was sind die Dinge, die euch im privaten Leben ausgleichen?

Familie und Freunde sind das, was uns eine gute Balance gibt. Ehrlich gesagt sind wir immer noch sehr einfache Typen, die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen.

MC | Kevin: Hat sich der Schreib- und Aufnahmeprozess im Vergleich zu den letzten beiden Alben verändert? Besonders nachdem ihr bei Arising Empire unter Vertrag genommen wurdet.

Wir sind Arising Empire nach unserem ersten Album beigetreten, also war „Fantasy“ bereits ein Album unter diesem Label. Das Label hat sich nie bei uns eingemischt, was den musikalischen und künstlerischen Aspekt angeht sind wir 100% frei.

Die größte Veränderung ist, dass wir zwei neue Bandmitglieder haben – Kevin und Paul. Außerdem ist es das erste Album, bei dem wir den Großteil der Songs zusammen im selben Raum geschrieben haben – das war eine tolle Erfahrung.

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MC | Kevin: Euer Sound besitzt definitiv einen Wiedererkennungswert. Was würdet ihr sagen, macht euren Sound aus?

Vermutlich liegt das daran, dass unser Metalcore stark von anderen Musikstilen beeinflusst wird. Wir haben als Basis die Essenz des Genres und wir versuchen immer etwas Neues und Frisches einzubringen, wie z.B. Hardcore, Punk, manchmal Punkrock oder Hip-Hop. Unsere Einflüsse sind vielfältig wie bei vielen Musikern, der Unterschied bei Landmvrks ist vielleicht, dass wir keine Angst haben, sie zu zeigen!

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MC | Kevin: Das Album besitzt eine große Bandbreite an Einflüssen. War es euch wichtig, euer Repertoire noch deutlicher als auf den vergangenen Alben unter Beweis zu stellen?

Ja und nein! Wir haben immer den gleichen breiten Einfluss, aber für „Lost In The Waves“ waren wir wahrscheinlich eher bereit, ihn zu zeigen! Wir werden mit der Zeit immer bessere Musiker und Songwriter und wir hatten das Gefühl, dass es der richtige Zeitpunkt war, uns noch mehr auszudrücken und die Grenzen unserer eigenen Musik zu erweitern. Wenn man so viele Stile in ein Album packt, dann steht man vor der Herausforderung, dass die einzelnen Parts zusammenhängen müssen. Es ist ziemlich einfach, einen Rap- oder Pop-Punk-Teil zu schreiben, aber ihn so zu gestalten, dass er wie ein Metal- und vor allem wie ein Landmvrks-Track klingt, ist eine Herausforderung. Wahrscheinlich die schwierigste, wenn man eine Platte macht.

MC | Kevin: „Shoreline“ lässt den Hörer einmal durchatmen und bietet die Möglichkeit zum Verschnaufen. Wo habt ihr die Sounds aufgenommen?

Vielleicht kommt er von der Küste unserer Heimatstadt Marseille! Oder vielleicht auch nicht…

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MC | Kevin: Was ist für euch die wichtigste Aussage auf „Lost In The Waves“?

Wir haben keine Botschaft, wir schildern nur die Realität und unsere Gefühle und wir hoffen nur, dass die Leute sich damit identifizieren können, damit es ihnen besser geht.

MC | Kevin: Gibt es schon weitergehende Pläne für die Zukunft?

Wir wünschen uns, dass wir bald auf Tour gehen können, denn der beste Weg, ein neues Album zu promoten, ist es, die neuen Songs überall auf der Welt zu spielen! Wir arbeiten auch an einer Live-Session, ihr werdet bald davon erfahren!

Foto: Landmvrks / Offizielles Pressebild

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