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Eva Under Fire: Das erste Mal muss keinesfalls weh tun
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Interview

Eva Under Fire: Das erste Mal muss keinesfalls weh tun

Sängerin Eva Marie über die zahlreichen Debüts, die sie gerade feiert.

Maik Krause/28. Sep. 2022· Aktualisiert 1. April/3 Min.Foto: Jeremy Saffer / Offizielles Pressebild
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Damals noch für den eigenen Musikblog geschrieben, entschied sich Maik 2015 bei MoreCore anzuheuern und nahm unseren Jonas gleich mit. Mittlerweile kümmert er sich als Redakteur um den Bereich "Features und Interviews", legt auf unseren MoreCore Partys auf, betreibt mit Linn unseren Podcast "Kerngeschäft" und ist auch immer mal wieder vor der Kamera bei MCTV zu sehen. Im Team gilt er insgeheim als das sympathische Multitalent. In seiner Freizeit sammelt er Schallplatten, schaut so ziemlich jedes Fußballspiel und isst für sein Leben gerne Pizza.


Jede Band und jede Künstler:in wird die vergangenen Jahre sicherlich als sehr speziell und herausfordernd empfunden haben. Während viele Bands Sorge um die generelle Zukunft der Industrie und ihre eigene hatten und kurzerhand einfach weiter ihre Musik veröffentlichten, bewiesen Eva Under Fire um Frontfrau Eva Marie eine gehörige Portion Geduld und feiern nun diverse erste Male.

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Mehr als zweieinhalb Jahre liegen zwischen dem ursprünglichen Release-Datum und dem Moment, an dem Eva Under Fire endlich die Veröffentlichung ihres Debüt-Albums “Love, Drugs & Misery” feiern durften. “Es ist surreal, dass dieser Moment endlich gekommen ist! Ich habe das Gefühl, dass wir das ganze Wochenende durchgefeiert haben”, freut sich Sängerin Eva Marie auf die Frage, wie es sich denn anfühlt, nach so langer Zeit endlich das Ergebnis den Fans präsentieren zu können. Dabei hatte die Alternative Rock Band aus Detroit ein ordentliches Programm rund um den Release, nachdem sie erst beim Louder Than Life Festival und dann zu Hause auf dem Riff Fest neben Disturbed und In This Moment auf der Bühne standen. 

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Zweieinhalb Jahre sind eine lange Zeit, in der manche Bands schon einen Nachfolge-Release in der Hinterhand haben. Dennoch würden sich die Songs auf  “Love, Drugs & Misery” noch immer frisch anfühlen, berichtet Eva Marie: “Wir taten gut daran, während der Pandemie so viel wie möglich zu tun, um andere Songs zu schreiben, lustige Cover-Songs zu lernen und an unserer Live-Show zu arbeiten, damit wir nicht stecken blieben.” Wirklich untätig waren Eva Under Fire und ihre Frontfrau aber ohnehin nicht.

So spielte Eva Marie erstmalig eine kleine Schauspiel-Rolle im Horror-Thriller The Retaliators neben Leuten wie Jacoby Shaddix (Papa Roach) und Spencer Charnas (Ice Nine Kills). Letzterer steuerte gar ein Feature zum Song “Blow”, den die Band auch gleich zum Soundtrack des Films beisteuerte.

Ob sich die Arbeit am Filmset groß von der eines Musikvideos unterscheidet? “Es ist ziemlich ähnlich, denke ich! Ich fand, dass ich viel von meiner Erfahrung mit Musikvideos mitnehmen konnte, um meine Rolle im Film zu spielen. Es gab aber doch einen sehr lustigen Unterschied: Im Film durfte ich meine eigene Stuntarbeit machen, und DAS war großartig! Das hatte ich vorher noch nie in einem Musikvideo gemacht, würde ich in Zukunft aber gerne häufiger probieren.”

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Neben ihrem Debüt-Album konnten Eva Under Fire auch ihren Einstand bei ihrem Label Better Noise Music feiern, was die Band auch verstärkt ins US Rock Radio brachte, was wiederum die Nachfrage nach Shows anheizte, worauf sich die Band vor allem im kommenden Jahr freut. Bislang spielte das Quintett nur in den USA, deutet aber schon an, dass es nicht mehr allzu lange dauern könnte, bis man sie auch in Europa endlich sehen könne.

Bis dahin können sich Fans aber nicht nur mit dem neuen Album, sondern auch mit einer Cover-Version von Destiny’s Childs “Survivor” freuen. Diesen nahm die Sängerin nämlich gemeinsam mit State of Mine auf und zollte damit auch ihren eigenen Einflüssen Tribut: “Als mein Kumpel Jay Gearhart mich fragte, ob ich bei seiner Metal-Coverversion des Songs mitmachen möchte, war ich sofort begeistert! Wir sind schon seit Jahren befreundet, also war es großartig, ENDLICH bei einem Song mitzumachen. Für mich als Rocksängerin, der sich von Pop-Ikonen inspirieren lässt, schloss sich sozusagen der Kreis.”

Foto: Jeremy Saffer / Offizielles Pressebild

#Better Noise Music#Eva Marie#Eva Under Fire#The Retaliators

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