
Black Sabbath wurde 1969 von den vier Schulfreunden Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward gegründet. Was ein Jahr zuvor in Birmingham noch unter dem Namen Earth begann, wurde zu einer beispiellosen Karriere. Das in nur zwöf Stunden aufgenommenen Debütalbum „Black Sabbath“ legte 1970 den Grundstein für ein ganz neues Genre. Heavy Metal ist seither nicht mehr aus der Musikwelt wegzudenken. Nach dem großen Erfolg des ersten Albums folgte noch im selben Jahr das zweite Album und der große Durchbruch der Band. „Paronid“ gilt als eines der bedeutendsten Alben der Rockgeschichte. Black Sabbath haben mit „War Pigs“ und dem Titeltrack „Paranoid“ Songs für die Ewigkeit geschaffen.
Die 70er sind das Jahrzehnt der Band. „Master of Reality“ von 1971 und „Vol. 4“ aus dem Jahr 1972 zählen zu den meistverkauften Alben der Band. Auch das 1973 erscheinende Album „Sabbath Bloody Sabbath“ kann an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen und verkauft sich über eine Million Mal. Nach Unstimmigkeiten mit Ihrer Plattenfirma nannte die Band 1975 ihr sechstes Album passenderweise „Sabotage“, was trotz kleineren kommerziellen Erfolgs zum Klassiker wurde.
Osbournes Ausstieg
Nach den schwierigen Aufnahmen zum Album „Technical Ecstasy“, bei dem Drummer Bill Ward als Sänger eingesprungen ist, verließ Ozzy Osbourne die Band vorerst, kehrte nach drei Monaten jedoch zurück. Nach seiner Rückkehr nahm die Band mit Osbourne ihr Album „Never Say Die!“ auf. Durch seinen massiven Alkoholkonsum war Ozzy Osbourne jedoch nicht in der Lage die Aufnahmen für das Album zu beenden, weshalb Ward erneut einsprang. Als Osbourne schließlich nicht in der Lage war an den Aufnahmen der Band für ein neues Album teilzunehmen wurde der Sänger von der Band entlassen.
Mit wechselnder Besetzung versuchte die Band unter anderem mit Ronnie James Dio, Ian Gillan und Glenn Hughes als Sänger an frühere Erfolge anzuknüpfen. Durch die vielen Bandinterne Streitereien und die vielen Wechsel gelang dies jedoch nicht.
Wiedervereinigung
1997 kam es schließlich für die Ozzfest Tour, wenn auch ohne Drummer Bill Ward, zur Wiedervereinigung der ursprünglichen Besetzung mit Ozzy Osbourne. Im Jahr 2005 folgte eine weitere Tour in dieser Besetzung. Ein Jahr später wurden Black Sabbath in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Auf die Wiedervereiigung folgte 2013 das letzte Studioalbum „13“.
Back to the Beginning
Im Jahr 2015 gab die Band schließlich ihre Abschiedstour bekannt. Die Tour startete 2016 und endete im Februar 2017 in Birmingham. Das endgültige Ende der Band wurde war schließlich ein Auftritt im Rahmen des Benefizfestivals „Back tot he Beginning“ am 5. Juli 2025. Das Festival zu Ehren der Band war der erste und letzte Auftritt der Originalbesetzung nach 20 Jahren. Der Erlös über fast 190 Millionen Dollar fließt in Hilfsprogramme für Kinderkrankenhäuser und die Parkinsonforschung. Foto: YouTube / "Ozzy Osbourne - Crazy Train - Back To The Beginning Live at Villa Park Birmingham 05/07/25"
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