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Volumes - Different Animals
Review

Volumes

Different Animals

Album

VÖ 09. Juni 2017
Julian Schmitz/8. Juni 2017
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J

Julian ist bei uns immer der Mensch, der anfängt zu wirbeln, wenn viele Projekte aufblühen; hier mal eine Review, da mal ein Live-Bericht, dann wird da mal der Rock am Ring Content geplant und jetzt, zu guter Letzt, die MoreCare-Woche, unsere Initiative zur Mental Health Awareness. Wenn er mal nicht selber hinterm Schlagzeug sitzt oder sich mit Musik beschäftigt, ist Julian mit unserem guten Philip und unserer Julia am Rodarock beteiligt oder in sozialen Projekten und Beratungen in Aachen und Umgebung beschäftigt. Womit ihr ihn immer gut abfangen könnt? ‘ner guten Nudelsuppe! Falls er also mal wegen eines Interviews in einer eurer Städte ist, nennt ihm eure Hotspots!


Hey-ho ihr Ferkels, es war mal wieder so weit! “Djules” hat sich mal wieder an die Progressive Bands gewagt und geguckt, was er raushören kann, dieses Mal waren VOLUMES dran. Als damals, 2011, „Via“ rauskam…daaaamn. Das war vielleicht geil. Tracks wie “Wormholes” oder “Paid in Full” laufen bei mir immer noch rauf und runter. Was mir aber schon vorher einen Dämpfer verpasst hat, war die ganze Sache mit den Sängern! Falls ihr es nicht mitbekommen habt, hier in Kurzfasszung: Öffentlicher Twitter-Krieg ausgehend von Gus Farias, Sänger der Band. Sehr unschön zu lesen, sehr kacke gegenüber den Fans… naja. Mal sehen wie das Album ist!

Volumes

Fangen wir direkt mit dem ersten Song, “Waves Control”, an: Wie auch bei den anderen beiden Alben, Via und No Sleep, knallt es einem direkt ins Ohr. Trockene Gitarren, dicke Drums und auch der neue Clean-Sänger Myke Terry (Ex-BURY YOUR DEAD) gibt hier sein “Debüt”. Gehört hatte man ihn ja schon in den vorher veröffentlichten Singles; klingt aber ganz rund! Ein bisschen vermisst wird der technische Part, den ich bei VOLUMES immer total gefeiert hatte. Aber mal weiter hören!

Der nächste Song, “Finite”, startet mit einem sehr poppigen Intro und geht dann mit einem groovigen Gitarrenpart weiter, der in einem… ja. Was ist das eigentlich? Das hört sich wie LINKIN PARK auf 8-Saiter an. (Also das ältere LINKIN PARK, nicht dieser… Auswurf.) Sehr grooviger Refrain, aber… ich weiß nicht. Es fühlt sich so “overproduced” an. Wie ich darauf komme? Nunja, ich kann zum Beispiel bei diesem Song nicht mehr zwischen den “hippen Overlays” und dem tatsächlichen Schlagzeug unterscheiden. Geschmackssache, aber es drückt einfach so sehr.

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Kommen wir zum ersten Song, der uns vorher präsentiert wurde: “Feels Good”. War vorher schon nicht begeistert, und jetzt haut der Song mich auch nicht von den Socken muss ich sagen. Was sagt ihr denn?

Direkt danach aber…”Disaster Vehicle”. Oh Boy. Alter VOLUMES-Sound, dreckige Beats, Groove, nicht linear… Was war nochmal mit überproduziert? Endlich mal wieder was zum Abgehen, und das hat bis dato echt gefehlt! Sehr geil!

Wie es weitergeht, erfahrt ihr nach der Werbung. So oder so ähnlich ist dann der Song “Pieces”. Generischer Refrain, die ganze Energie aus dem Vorsong wird weggeblasen und auch wieder hier, Effekte, Effekte, Effekte.

Versteht mich nicht falsch, ich habe gerne komplexes mit viel Schnick-Schnack, aber hier ist iwie alles zusammengepackt. Simple Songs, und trotzdem ein Effekt nach dem anderen, Teile von vielen verschiedenen Bands wie TESSERACT, PERIPHERY oder eben auch ganz andere Parts, die ich überhaupt nicht zuordnen kann.

Nach einem Interlude kommt der Song “Hope”; sehr, sehr geiler Refrain, aber der Rest? Come on, boys and girls, da geht mehr als diese zweitklassige HipHop- und Klaviereinlage. That’s not what I came for. Und danach wieder ein Interlude. Gäääähn.

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Im nächsten Song präsentiere ich euch: “Volumes and the hot dog flavored water”. Oder wie ein anderer Youtube-Comment so schön sagt: “I just want the black guy to keep singing.” Refrain ist mal wieder echt fett, Hook auch, alles andere…naja. Wenn ich Hip-Hop hören will, geb’ ich mir KENDRICK LAMAR und nicht Gus Farias. Sorry.

“Aber Julian, was ist mit den restlichen Songs?” Ja, liebe Kinder… das erzähle ich euch nächstes Mal. Außer zu “Left for Dead”, dem letzten Song:

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Es macht kein hartes Album, wenn von 12 Songs nur drei voll auf die Fresse geben und am Rest sich der Latin-Produzent ausgetobt hat. Echt nicht. Dabei sind die harten Songs echt geil.

Für die Tech-Nerds: Das Producing des Albums ist… okay. Der Loudness-War zeigt sich hier auch wieder ganz deutlich. Meiner Meinung sehr schade, wie wenig Dynamik in Songs noch beachtet wird, was aber der Musik so viel dazugeben würde. Und die ganzen tolle Effekte gehen mir ehrlich gesagt nach einer Weile echt auf den Keks. Nebenbei ist das okay. Aber wenn sie mit den anderen Instrumenten konkurrieren und ich schon mich anstrengen muss, rauszuhören, was wo ist… naja.

Fazit:

Nach dem ganzen Trubel und dem ganzen… Selbstbewusstsein, wie man es so schön nennt, ist das Album für mich eine Enttäuschung. Der neue Sänger macht einen geilen Job, die Refrains sind wirklich gut und schön, aber der Rest? Klingt wie alles von allem, aber nichts richtig. Schade Boys, aber den Anspruch von “Bestes Album aller Zeiten” habt ihr weit verfehlt.

Wertung: 4.5/10

Band: Volumes

Albumtitel: Different Animals

Songs: 12

Genre: Djent / Metalcore

Offizielle Website der Band

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Different Animals

Album

VÖ 09. Juni 2017

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