
David Thees
Die 1992 von Adam Gontier, Neil Sanderson, Brad Walst, Phil Crowe und Joe Grant gegründete Band Three Days Grace liefern uns mit Alienation ihr 8. Studioalbum. Nach dem Austritt von Adam Gontier im Jahr 2013, aus gesundheitlichen Gründen, trat Matt Walst an seine Stelle und wurde 2014 dann auch fester Bestandteil der Band. Nach nun über 11 Jahren ist Adam Gontier zurück und teilt sich die Rolle des Frontmanns mit Matt Walst. Eine Power-Kombo, die so seinen eigenen Charme und eine hervorragende Energie mit sich bringt.
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Adam Gontier ist zurück bei Three Days Grace
Eine Rückkehr, die sich die Fans seit Jahren gewünscht haben und nun perfekt mit „Alienation“ umgesetzt wurde. Gontier tritt als zweiter, fester Sänger neben Walst ins Rampenlicht und überzeugt mit seiner einzigartigen Stimme wie eh und je. Die Dynamik zwischen Walst und Gontier funktioniert einfach perfekt. Der Wechsel der beiden ist in jedem Song spürbar und gibt dem Album somit seine besondere, individuelle und fantastische Energie. Die schon vor Release veröffentlichten Singles gaben den ersten Vorgeschmack auf den neuen Sound der Band. Songs wie „Kill Me Fast“, „Mayday“, „Apologies“ und „Dominate“ zeigen den perfekten Mix aus altem, nostalgischem und neuem, frischem Sound.
Die emotionale Reise von „Alienation“ erinnert an alte Stücke der Band. Auf dem Album „One X“ aus 2006 wird das Thema von inneren Dämonen, Suchterkrankung und Isolation thematisiert. Daran knüpft das neuste Werk „Alienation“ an und zeigt die Perspektive eines Überlebenden, der den Weg aus der Dunkelheit herausgeschafft hat und wieder Hoffnung verspürt.
Kraftvoll und emotional
Mit „Dominate“ und „Deathwish“ unterstreichen Three Days Grace die harte Seite ihres musikalischen Könnens, aber auch Balladen wie „Don´t Wanna Go Home Tonight“ geben einen nostalgischen Vibe ab. Der Song erinnert absolut an alte Klassiker wie „Never Too Late“. Auch Songs wie „Never Ordinary“ oder „Another Relapse“ erinnern an den Sound aus alten Platten. In jedem Song gibt es Elemente, die die Energie alter Alben perfekt übertragen ohne kopiert zu wirken. „Alienation“ bekommt somit seine eigene, individuelle und charismatische Note.
Die Balance aus Altbekanntem aber auch neuen Elementen ist also nicht zu verkennen. Emotionale Intensität und auch starke Hooks sind hier an der Tagesordnung. Zudem die Verbindung mit der neuen Doppelspitze geben Three Days Grace einen neuen und frischen Sound, aber lassen auch noch Platz für Nostalgie und die emotionale Verbindung an alte Projekte der Band.
Foto: Three Days Grace / Offizielles Pressebild
Fazit
Zur Rückkehr von Adam Gontier ist "Alienation" ein gelungener Wiedereinstieg und zeigt mal wieder die rohe, emotionale Seite der Band und die Reise, die Gontier hinter sich hat. Zwischen Schmerz und Wut wird aber auch Platz für Hoffnung und neue Wege gelassen. Eine fantastische Weiterentwicklung der Band, die die volle Bandbreite an Emotionen in jede Faser des Körpers transportiert. "Alienation" ist somit ein Muss für jeden eingefleischten Three Days Grace Fans!

▶Tracklist 12 Songs
- 1Dominate
- 2Apologies
- 3Mayday
- 4Kill Me Fast
- 5In Waves
- 6Alienation
- 7Never Ordinary
- 8Deathwish
- 9Don’t Wanna Go Home Tonight
- 10In Cold Blood
- 11The Power
- 12Another Relapse


