
David Thees
Die 2001 gegründete Rock und Alternative Band Pop Evil bringen am 21. März 2025 ihr schon achtes Studioalbum „What Remains“ an den Start. Es ist wohl das härteste Album der Truppe und sie lassen auf der Platte ihrer experimentierfreudigen Art freien Lauf.
Pop Evil setzt den Fokus auf Härte und Stimmverzerrer
Die Band aus Michigan startet mit „When Bullets Miss“ stark in das Album ein. Mit elektronischen Einflüssen, Rap Parts und starken Clean Vocals von Frontmann Leigh Kakaty wird der Sound des Albums „What Remains“ direkt festgelegt. Auch beim nächsten Song „Deathwalk“ wird auf elektronische Elemente und harte Gitarrenriffs gesetzt und mit Hilfe eines Stimmverzerrers ein eher düsterer Ton entgegengebracht. Die düsteren und harten Klänge der ersten Songs überzeugen absolut und machen den Unterschied zu älteren Projekten von Pop Evil.
Der Titeltrack setzt natürlich auch auf den Mix aus elektronischen Elementen und gelegentlich harten Screams, aber auch auf cleane Vocals, die hier stark hervorstechen. Dennoch wird hier wenig differenziert und es hätte ruhig mehr experimentiert werden dürfen, da sich die Gitarrenriffs sehr ähneln.
In der Mitte des Albums bekommen wir mit „Wishful Thinking“ eine weitere Single-Auskopplung aus dem Album, die auf eher ruhigere Passagen setzt, aber auch gegen Ende mit einem harten Breakdown glänzt und dadurch dem Album nochmal einen neuen Sound verpasst.
Auch im weiteren Verlauf zieht sich der Stil des Albums weiter fort. Die Songs „Side Effects“, „Criminal“, „Enough is Enough“ aber auch „Zero to None“ beweisen sich durch die Mischung aus elektronischen Einflüssen, dem Wechsel von harten Screams und Clean Vocals, aber auch dem Einsatz von Stimmverzerrern, die den überwiegend düsteren Ton der Platte weiter untermalen.
Pop Evil zeigt sich mutig
Pop Evil präsentieren uns auf „What Remains“ insgesamt zehn Songs mit einer Spielzeit, die etwas über die 30-Minuten-Marke hinausgeht. Auch wenn viele Gitarrenriffs in die gleiche Richtung gehen, zeigt sich die Band mit dem Einsatz von elektronischen Elementen von ihrer eher mutigen Seite und geben uns in jedem einzelnen Song unterschiedliche Soundeffekte und Impressionen der elektronischen Musik.
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Mit „Knife for the Butcher“ gibt es dann einen Song der sehr stark an Bands, wie Imagine Dragons erinnert und schlägt damit auch nochmal eine ganz neue Richtung ein. Das Schlusslicht „Overkill“ schließt das Album mit einer melodischeren Seite ab und gibt uns damit einen ruhigeren und entspannten Abschluss von „What Remains“.
Foto: Amber Paredes / Offizielles Pressebild
Fazit
Pop Evil kommen mit wohl ihrem härtestem Album um die Ecke und begeistern mit Songs, die einen so richtig nach vorne bringen. Durch elektronische Elemente, harte Riffs sowie Screams und einer starken, cleanen Stimme wird man hier nicht enttäuscht. Alles in Allem bringt "What Remains" eine gute Mischung mit sich.

▶Tracklist 10 Songs
- 1The Bullet That Missed
- 2Deathwalk
- 3What Remains
- 4Wishful Thinking
- 5Side Effects
- 6Criminal
- 7Enough Is Enough
- 8Zero To None
- 9Knife For The Butcher
- 10Overkill

