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HAPPY. - Imposter Syndrome
ReviewEmoPop-PunkRock

HAPPY.

Imposter Syndrome

Album

VÖ 30. Oktober 2020Rude Recordscd · vinyl
Mauritz Hagemann/27. Oktober 2020
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M

Mauritz Hagemann


Wer sein neues Album „Imposter Syndrome“ – zu Deutsch Hochstapler-Syndrom – nennt, der lädt schon allein dadurch zu Spekulationen ein. Schließlich wird nicht sofort klar, worauf Happy. den Titel ihres neuen Albums beziehen.

Verspricht der Nachfolger des Debütalbums “Cult Classis” also womöglich viel mehr, als er am Ende hält? Immerhin hatte das Trio aus Columbia (South Carolina) mit ihrem Debüt-Album und einem erfrischenden Pop-Punk-Sound vor zwei Jahren Lust auf mehr gemacht.

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Happy. liefern den perfekten High School-Soundtrack

Und auch auf “Imposter Syndrome” geht es von Anfang an gut zur Sache. “Sick Is The New Sane” – bereits vorab als Single veröffentlicht – macht schnell deutlich, dass Happy. auch dieses Mal verstanden haben, worum es im Pop-Punk geht – eingängige Riffs, Hooks und viel gute Laune. Sollten sich die Macher von „American Pie“ in naher Zukunft doch noch einmal Gedanken um eine weitere Fortsetzung machen – Happy. hätten den Soundtrack dazu schon parat.

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Dass die Band um Sänger Tate Logan ein Gespür für Melodien hat, zeigt sich auch in “A Cure For Wellness” und “Hooky”. Egal ob schnell oder tragend – die Songs sind instrumental bewusst puristisch gehalten und konzentrieren sich ganz auf eingängige Melodien. Man muss die Stücke nicht oft gehört haben, um “Gefahr” zu laufen, die nächsten Tagen mit einem Ohrwurm herzuzulaufen.

Dass Happy. das Rad dabei nicht neu erfinden, auf “Imposter Syndrome” auch weniger auf mehrstimmige Refrains setzen als in der Vergangenheit, gibt allerhöchstens Abzüge in der B-Note. Denn langweilig wird es keinesfalls. Dafür sorgen beispielsweise aggressive und raue Gesangsausbrüche, wie in “Liarliar” oder mit “Dull Boy” – der perfekte High School-Soundtrack.

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Die Songs auf “Imposter Syndrome” dürften sogar für mehr als nur eine „American Pie“-Fortsetzung ausreichen. Doch selbst wenn es zum Film-Soundtrack nicht reichen sollte – Happy. liefern auf “Imposter Syndrome” über eine halbe Stunde Sommer, gute Laune und Unbekümmertheit. Und das ist angesichts der aktuellen Situation und des anstehenden Winters doch schon ein ziemliches gutes Angebot.

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Ein wenig Hochstaplerei betreiben Happy. dann übrigens doch noch, indem sie sich selbst als Emo/Pop-Rock-Band bezeichnen, denn für Emo fehlt es auf “Imposter Syndrome” – zumindest abgesehen von letzten Track “Black Picket Fence” – noch ein wenig an Emotionalität und Schwere. Aber wer von uns erliegt nicht ab und an mal dem Imposter-Syndrom?

Foto: HAPPY. / Offizielles Pressebild

Fazit

7.5/10
· Sehr stark

Happy. werden ihrem Namen auch auf Album Nr. 2 mehr als gerecht. Die Band hat ihren Sound gefunden und verfeinert. Wer eine gute halbe Stunde bestens mit US-Pop-Punk unterhalten werden will, ohne dabei Wert auf große Experimente zu legen, sollte hier auf jeden Fall reinhören und sich der “Gefahr” des ein oder anderen Ohrwurms hingeben.

HAPPY. - Imposter Syndrome

HAPPY.

Imposter Syndrome

Album

VÖ 30. Oktober 2020

cd · vinyl

Rude Records

▶Tracklist 10 Songs
  1. 1Sick Is The New Sane
  2. 2A Cure For Wellness
  3. 3Hooky
  4. 4Liarliar
  5. 5Dull Boy
  6. 6Background Noise
  7. 7After School Special
  8. 8April Is For Fools
  9. 9June Gloom
  10. 10Black Picket Fence
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HAPPY.·Emo·Pop-Punk·Rock

Älteres ReviewBring Me The Horizon - Post Human: Survival Horror (EP)
Neueres ReviewIce Nine Kills - I Heard They KILL Live

HAPPY.

USASeit 2016

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