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Bleed From Within - Zenith
ReviewMetalcoreModern Metal

Bleed From Within

Zenith

Album

VÖ 04. April 2025Nuclear Blast Recordscd · vinyl
Markus Seibel/30. März 2025
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M

Markus Seibel


Die vielleicht ­tiefsten Empfindungen und das schönste Artwork bescheren uns diesen Monat die Schotten Bleed From Within. Deren Anfänge reichen bis Mitte der 2000er Jahre zurück; zum Glück sind mittlerweile die Geschmacksmenschen von Nuclear Blast auf die zwischen Architects und Arrival Of Autumn angesiedelten Metalcore’ler aufmerksam geworden und verschaffen ihnen hierzulande (noch) mehr Aufmerksamkeit. Werk Nummer sieben hat es verdient – schließlich ist „Zenith“ eine perfekte Legierung aus hellem und tiefem Growling in Kombination mit apokalyptisch treibenden Riffs im schwermütigen Klangkostüm.

Dass sich darin unendliche Gefühlswelten verbergen, hört man sofort; besondere Aufmerksamkeit erwirken nach dem anfänglichen Sturm der gotisch-betörende Titel-Track sowie das zum Weinen schöne „God Complex“.

BLEED FROM WITHIN HABEN NOCH SPRIT IM TANK

Die Schotten suchen sich die passenden Versatzstücke aus flirrendem, Haken schlagendem und dissonantem Metalcore sowie kolossalem Extreme Metal von der Erdmitte zusammen, um daraus „Zenith“ zu schmieden: eine innig empfundene Ode an die Nichtigkeit allen Lebens.

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Die Besonderheit: Die Jungs haben noch genügend Saft in den Knochen, um ein äußerst ansprechendes Genre-Album einzuspielen.

Logisch, Bleed From Within erfinden den typisch englischen Sound nicht neu, aber Stücke wie der harte Opener und Titel-Song, das unausgegoren angehauchte „Chained To Hate“ oder das extrem eingängige „Known By No Name“ brauchen sich vor Namen wie die schon angesprochenen Architects oder Arrival Of Autumn nicht zu verstecken. Wer auf die genannten Kombos abfährt, sollte „Zenith“ schnellstens in die eigene Sammlung einsortieren.

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Denn die Truppe um Sänger und Mastermind Scott Kenedy hält auch auf ihrem heiß erwarteten neuen Album das hohe Niveau ihres Vorgängers. Mit authetischer Ausstrahlung nehmen uns die Schotten erneut in Welt der glorreichen Metalcore-Jahre mit und das mit jeder Menge Stil.

ZEITLOS UND ZEITGEMÄß

Stichwort Gesang: Scott agiert auf „Zenith“ vielseitig – vom ruhigen Crowl-Gesang über kraftvolle Gang-Shouts bis zu aggressiven Screams ist alles dabei. Damit sorgt er für große Vielfalt innerhalb der Scheibe.

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Dennoch klingt die Scheibe immer dann am eindringlichsten, wenn die Stücke – respektive der Ton-Ingenieur – Scott genügend Raum zur Entfaltung geben. Am überzeugendsten gelingt dies im Track „Dying Sun“, vor allem aber in der Core-Nummer „In Place of Your Halo“, deren scheinbar prosaischer Refrain schon beim zweiten Durchlauf eine geradezu magische Sogwirkung auslöst. Ein Moment zum Verlieben – in diesen Song, und natürlich auch in diesen Shouter.

Foto: Cameron Brisbane / Offizielles Pressebild

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Fazit

8/10
· Sehr stark

„Zenith“ ist alles in allem ein ordentliches Stück Metalcore-Nostaglie geworden und Bleed From Within profitieren davon, dass dieser Sound trotz seiner klaren Datierung im Grunde zeitlos beziehungsweise zeitgemäß ist. Nicht viele Extreme Metal-Bands schaffen es, einen Sound zu produzieren, der so authentisch klingt und seinen Referenzen dabei derart qualitativ nahekommt. Den Schotten gelingt dieses Kunststück aber scheinbar (wieder) mit Leichtigkeit und somit steht „Zenith“ dem passablen Vorgänger in nichts nach.

Bleed From Within - Zenith

Bleed From Within

Zenith

Album

VÖ 04. April 2025

cd · vinyl

Nuclear Blast Records

▶Tracklist 11 Songs
  1. 1Violent Nature
  2. 2In Place of your Halo
  3. 3Zenith
  4. 4God Complex
  5. 5A Hope in Hell
  6. 6Dying Sun
  7. 7Immortal Desire (feat. Brann Dailor)
  8. 8Chained to Hate
  9. 9Known by no Name
  10. 10Hands of Sin (feat. Josh Middleton)
  11. 11Edge of Infinity
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Bleed From Within

SchottlandSeit 2005

Bleed From Within ist eine schottische Metalcore-Band aus Glasgow. Nachdem die ersten beiden Alben der Band eher dem Deathcore zuzuordnen sind, entwickelte sich der musikalische Stil der Band in den N…

124 Artikel auf MoreCore

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