
Yungblud veröffentlicht seinen neuen Song „Hated“
Und darin verarbeitet er ein Kindheitstrauma.
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Yungblud gehört zu der Art Künstler, die öfter mal ohne Vorwarnung neue Musik an den Start bringen. Vor einigen Tagen stellte der britische Musiker dann einen neuen Song in Aussicht, der auf den Namen „Hated“ hört, jetzt das Licht der Welt erblickt hat – und ihm dabei geholfen hat, ein Kindheitstrauma aufzuarbeiten.
Triggerwarnung: Der nachfolgende Beitrag enthält Erwähnungen der sexuellen Gewalt, die auf die Lesenden erschütternd oder verstörend wirken können. Bitte sei dir dieser Sache bewusst und nimm von diesem Artikel gegebenenfalls Abstand, um Reaktionen der Panik, der Angst oder Retraumatisierungen zu verhindern. Nähere Informationen dazu, sowie Hilfsangebote werden auf der Seite des Weißen Rings bereitgestellt.
Yungblud mit neuem, sehr persönlichen Song
Demnach handelt der Track davon, dass er als Siebenjähriger von einem Arzt belästigt wurde. Davon hat er nie jemandem erzählt, bis er den Song seinem Produzenten vorgestellt hat.
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Für ihn sei es wichtig, sich von Traumata zu befreien, auch wenn das bedeutet, gehasst zu werden.
„Letztendlich geht es in dem Song darum, sich von schlechten Erfahrungen und Traumata zu befreien. Innere Stärke zu finden. Die Vergangenheit anzuerkennen, den Schmerz zu akzeptieren und den Mut zu haben, diese nicht deine Zukunft bestimmen zu lassen. […] Du musst ein paar Leuten wehtun, aber zuerst werden sie danach dursten, dich bluten zu sehen. Und dann weißt du, dass du es geschafft hast. Wenn du gehasst wirst.“
Den sehr persönlichen Track hat Dominic Richard Harrison, wie Yungblud bürgerlich heißt, mit einem passenden Musikvideo versehen. Den Output haben wir euch in Gänze nachfolgend bereitgestellt.
Das Video zu „Hated“
Im Juni erreichte uns bereits die neue Single „Lowlife“. Ob ein neues Album oder eine EP im Anflug ist, ist noch nicht bekannt. Im September letzten Jahres erschien mit dem Selftitled-Album sein insgesamt dritter Longplayer.
Bild: YouTube / „YUNGBLUD – Hated (Official Music Video)“


