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Yungblud: „Bei diesen Songs glaube ich mir selbst am meisten“
Interview

Yungblud: „Bei diesen Songs glaube ich mir selbst am meisten“

Der Tausendsassa im Interview über sein neues Selftitled-Album.

Kim Wiesweg/2. September 2022· Aktualisiert 6. April/3 Min.
K

Kim Wiesweg


Yungblud/Interview/TV·#Yungblud
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Vor gerade mal vier Jahren erblickte „21st Century Liability“, die erste EP aus dem Hause Yungblud, das Licht der Welt; dieser kann mittlerweile schon auf 7,5 Millionen monatliche Hörer:innen auf Spotify und eine riesige Fanbase auf der ganzen Welt zählen. Mit dem neuen Selftitled-Album gibt der Brite nun den bisher tiefsten Einblick in seine emotionale Welt und Gefühle. Kurz nach seinem 25. Geburtstag durften wir Dominic Harrison zu seinem neuen Werk befragen.

YouTube Video

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Announcement aus dem Tattoostudio

Es ist noch gar nicht so lang her, da hat er live aus einem Tattoostudio bekannt gegeben, dass uns ein neues Album erwarten wird. Er wollte die Message, die er auf der Bühne und in seinen Songs vermittelt, auf der Haut tragen und verdeutlichen, dass das Album aus einer Menge Schmerz heraus entstanden ist.

“Never compromise

Imperfection is perfection

Embrace the strange

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Never judge

Tell the truth

Pink socks

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Beer”

Die Zeilen stehen nun auf seinem linken Rippenbogen. Stechen durfte das „Yungblud manifest“ übrigens die erfolgreiche Tätowiererin Emily Malice aus London.

Im Vergleich zu seinen vorherigen Alben und EPs – und die Liste ist dafür, dass er erst vor vier Jahren die erste EP veröffentlicht hat, enorm lang – sei das aktuelle Werk das, bei dem er sich selbst am meisten glaubt.

Instagram Post

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„Es geht nie darum, welcher Song am besten ankommt. Es geht immer darum, welcher Song am meisten bedeutet, am ehrlichsten ist“. Dass er mit seinen Songs nicht lügen möchte und immer möglichst ehrlich sein will, das kauft man dem Sänger auf jeden Fall ab, wenn man einen Blick auf die Lyrics wirft.

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Auch wenn viele der Songs zum Tanzen anregen und das Zeug für die Gute-Laune-Playlist haben, sind die Texte überwiegend geprägt von inneren Konflikten und Schmerz. Der Song „Tissues“, der bereits drei Tage vor dem Album released wurde, zeigt genau wie „The Funeral“, dass Yungblud negative Emotionen in Texte verpackt, sie aber in fröhliche und catchy Melodien hüllt.

Für ihn, so verrät er uns, ist das genau die richtige Mischung aus glücklich und traurig.

Yungblud gibt Menschen eine Stimme

Die Fanbase von Yungblud ist bekannt dafür, dass sie bereits Tage vor der Show vor der Location campen. Für Dominic Harrison selbst sei die Community, die im Laufe der Jahre entstanden ist, das Wichtigste überhaupt. Menschen, die lange das Gefühl hatten, nicht dazuzugehören oder ‚nicht richtig‘ zu sein, finden sich auf seinen Shows und sind ein bisschen weniger alleine als vorher.

Yungblud verlässt die Stadt nicht, wenn der Bus abfährt, Yungblud ist die Community, stellt der Sänger immer wieder fest.

“When you come to a Yungblud show don’t watch me – watch them. Everyone is screaming so loud like they never screamed before”

Überzeugt ist Yungblud davon, dass er mit seinen Songs das ausspricht, was die Menschen, die seine Shows besuchen, fühlen und denken. Eine Rechnung, die aufgeht.

Beitragsfoto im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schaefer (Cat Eye Photography)


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