
YouTube und GEMA legen Rechtsstreit bei
Unfassbar, aber wahr – der Tag ist gekommen, an dem die Hölle...
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Unfassbar, aber wahr – der Tag ist gekommen, an dem die Hölle zugefroren ist, Schweine das Fliegen erlernt haben und ihr bis auf weiteres nie wieder die frustrierenden Sperrtafeln „Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Rechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden“ erblicken müsst.
Richtig gehört, ihr könnt JETZT weiterlesen oder direkt bei YouTube reinschauen, was ihr in den letzten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren verpasst habt. Bis kürzlich konnten sich die hiesige GEMA und der international bekannte Videoprovider nicht darüber einigen, wie es um die finanziellen Bedingungen der Musikverwertung bestellt ist.
Dieser Zeitpunkt ist nun gekommen.
Für alle Künstler, die Teil der GEMA sind, bedeutet dies nun, dass sie ihre Werke auf YouTube in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) monetarisieren und zusätzliche Einnahmen generieren können. Für Nicht-Musiker wie den Großteil der User dagegen, dass sie vorerst keine weiteren Blockaden befürchten müssen – es sei denn, diese kämen direkt von betreffenden Musiklabels. Diese sind nämlich bei der Einigung nicht inbegriffen.
Details des nun abgeschlossenen Vertrags wollten beide Parteien nicht kommentieren. Betont wurde aber, dass die Einigung auch die vertragslosen Jahre, die immerhin bis ins Jahr 2009 zurückreichen, berücksichtige. Über Geld soll man nicht sprechen, nicht wahr?


