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Unsere Alben des Jahres 2017

Unsere Alben des Jahres 2017

Wie jedes Jahr, kommen wir auch 2017 nicht umhin, euch unsere...

Admin/18. Dezember 2017· Aktualisiert 6. April/6 Min.
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Unser Admin sorgt dafür, dass alles funktioniert. Manchmal funktioniert es nicht, dann ist zwar er schuld. Aber dann repariert er es und wir haben ihn alle wieder lieb.


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Wie jedes Jahr, kommen wir auch 2017 nicht umhin, euch unsere persönlichen Schmankerl der letzten Monate vorzustellen. Und das aktuelle Jahr bot einiges an unheimlich gutem Nachschub, der bei uns tiefen Eindruck hinterlassen hat. Erfahrt jetzt die Top-Alben unseres Teams:

Chris

Fire From The Gods – Narrative Retold

2017 hat so dermaßen viele Kracher, das ich mich kaum entscheiden konnte. Aversions Crown, Code Orange, Loathe, Trivium, BackWordz, Polaris… allesamt haben echte Highlights abgeliefert. Letzten Endes wurde es aber Narrative Retold von Fire From The Gods. Fun fact: Das Ganze ist nur eine erweiterte Neuauflage des 2016ers „Narrative“, kommt aber mit zwei neuen Songs daher. Und die haben es in sich. FFTG kannte ich bis zu dieser Platte noch gar nicht, von daher ist Narrative Retold für mich ein eigenständiges Werk und keine Erweiterung. Die Stimme von Fronter AJ hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Diese schmerzerfüllten Screams. Diese verzaubernden Cleans. Ein Meisterwerk, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

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Jonas

While She Sleeps – You Are We

Das Album des Jahres 2017 zu küren, fällt mir dieses Mal nicht allzu schwer, denn While She Sleeps haben mich im April mit ihrem vierten Studioalbum “You Are We” quasi weggeblasen. Noch nie zuvor hatte ich in einer Review 10/10 Punkte verteilt, dieses Mal war es dann soweit. Die Jungs aus Sheffield perfektionieren auf “You Are We” ihren Sound, schmeißen mit kreativen und ausgefeilten Parts nur so um sich und zeigen für mich einen wahrlich innovativen Metalcore, der eben nicht nach 0815 klingt. Auch Monate später ist die Platte bei mir noch immer Dauerbrenner. Wenn das kein gutes Zeichen ist…

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Julia

Wage War – Deadweight

Die Fragen aller Fragen, für mich immer wieder viel zu schwierig zu beantworten. Aber ich denke, ich treffe eine gute Wahl, wenn ich mich für die Jungs aus Florida entscheide. Das Album ist für mich die perfekte Mischung aus “Kommt, wir probieren was Neues aus” und “Hey, wir bleiben uns aber auch treu!”. Gerade “Gravity” und “Southbound”, zwei Songs die unterschiedlicher nicht sein könnten, feier ich nach wie vor und finden sich in all meinen Metalcore-Playlists wieder.

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Julian

Tigran Hamasyan – An Ancient Observer

Genrefremd, aber trotzdem bezeichnend für die ganze Progressive-Metal Szene. Viel Melancholie, wunderbare musikalische Aufarbeitung und traurig verspielt, eine Empfehlung für jeden, der Klaviermusik und Prog mag. Gerne schmuggel ich hier noch Body Count’s “Bloodlust” rein, denn Ice-T ist einer der wenigen, der mal wieder Gesellschaftskritik groß verpackt.

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Karo

Hundredth – Rare

Zugegeben, anfangs konnte ich mich null mit der Platte anfreunden, da sie so himmelweit weg von den vorherigen Platten der Band ist. Aber irgendwie lief sie dann doch immer wieder rauf und runter bei mir. Und wenn auch nur als Hintergrundbeschallung. Am Ende dieses Jahres ist sie eine meiner meistgehörten und auch liebsten Platten geworden. Man gewöhnt sich an alles.

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Lisa

Stick To Your Guns – True View

Ich bin ein langjähriger Fan von Stick To Your Guns und habe einem neuen Album entgegen gefiebert. Obwohl ich immer noch denke, dass STYG ihr Album “Diamond” bislang nicht übertreffen konnten, hat mich “True View” sehr positiv überrascht. STYG mit persönlichen Texten, die sich um Selbsterkenntnisse drehen und nicht mit politischen Statements zu erleben, bringt eine neue Frische in die Band-Diskografie. Musikalisch steht das neue Album den Vorgängern in nichts nach.

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Maik

The Menzingers – After The Party

Etwas Melancholie, etwas Optimismus und ein wenig Planlosigkeit – „After The Party“ ist der Soundtrack aller, die sich partout (noch) nicht mit einer seriösen Familienplanung abgeben wollen. Eine der wenigen Platten, die mich dieses Jahr immer wieder mitreißen konnte. Auch stark: Jay-Z mit „4:44“ und The National mit „Sleep Well Beast“.

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Mike

Being As An Ocean – Waiting For Morning To Come

Sich in diesem Jahr für ein Album des Jahres zu entscheiden ist nicht leicht: Code Orange, Death From Above 1979, Hundredth, Lower Than Atlantis, Pvris, Stick To Your Guns, Volumes und While She Sleeps haben alle großartige Alben veröffentlicht aber die Entscheidung fällt, erst recht nach einer großartigen Live-Präsentation des Albums, für “Waiting For Morning To Come”. Being As An Ocean haben sich von ihrem Label freigekauft und sind die Flucht nach vorn angetreten. Während sich das “Melodic Hardcore”-Genre in 2017 doch etwas abgenutzt anfühlt, haben BAAO es hingegen geschafft, sich verschiedenste Einflüsse und Elemente einzuverleiben und daraus ein unglaublich atmosphärisches, abwechslungsreiches und doch stimmiges Album zu veröffentlichen. Dieses Album wird erst in den nächsten Jahren aufzeigen, wieso es so wichtig für die moderne Core-Musikszene ist.

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Philip

Code Orange – Forever

August Burns Red, Aversions Crown, Converge, Oceans Ate Alaska und viele mehr, überzeugten dieses Jahr mit hochwertigen Alben, jedoch war keines so Genre definierend und prägend wie das Album “Forever” von Code Orange. Mit einer Mischung aus Doom Metal, Hardcore, Grunge und Industrial zementiert die Truppe aus Pittsburgh (USA) ihren Status auf den großen Bühnen dieser Welt und gewinnt ganz nebenbei prominente Fans wie Corey Taylor oder Randy Blythe. Dank einer hervorragenden Produktion und einem interessanten Songwriting ist es in meinen Augen das Album des Jahres.

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Sascha D.

Counterparts – You‘re Not You Anymore

Ich liebe Melodic Hardcore. Ich liebe Counterparts und ich habe nicht erwartet, dass sie das vorangegangene Album in diesem Jahr übertreffen. Doch genau das haben sie geschafft und mir so mindestens zwei Monate Spaß, Wut, Hass, Freude, Liebe, Trauer und Energie mit in den Herbst gegeben. Emotion pur und eine wohlverdiente 9,5/10 in meiner Bewertung beschreiben den Nachfolger von „Tragedy Will Find Us“ am besten.

Pluspunkt: Auch live klingt das Album hervorragend.

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Sascha G.

Jaya The Cat – A Good Day For The Damned

Es war dieses Jahr wirklich nicht einfach ein Album raus zu suchen. Es gab ja auch wirklich viel gutes Zeug. Allerdings hat mich die Band Jaya The Cat aus Amsterdam von jetzt auf gleich so überrumpelt, dass ich in die Niederlande zur Release-Show gefahren bin und mir dort “A Good Day For The Damned” live und auf CD zu geben. Deswegen gibt es für mich dieses Jahr diesen Ska-Punk als Album des Jahres.

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Sebastian

Veil of Maya – False Idol

Über Monate stand für mich fest, wer *das* Album dieses Jahres veröffentlicht hat: Gideon! Oder doch Make Them Suffer? Meine Entscheidung manifestierte sich, als ich “False Idol” von Veil of Maya zu hören bekam . Zwar kehren die Jungs aus Illinois auch mit ihrer sechsten Scheibe nicht komplett zu ihren Deathcore-Wurzeln zurück, aber das ist auch überhaupt nicht nötig. Schließlich ist mir in diesem Jahr kein anderes Metal-Album zu Ohren gekommen, das so abwechslungsreich ist wie dieses, in dem wie hier djentige Riffs mit vielfältigen Samples vermischt werden (ohne dabei den roten Faden zu verlieren), und in dem beeindruckende Guturrals der perfekten Menge an authentischen Cleans gegenüberstehen. Dabei sehe ich klaren Gesang im modernen Metal oftmals sehr kritisch. Veil of Maya haben mit “False Idol” aber einfach alles richtig gemacht. Weiter so!

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Beitragsfoto im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)


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