Kevin als das MoreCore-Nordlicht zu bezeichnen, würde wahrlich zu kurz greifen. Zwar ist der leidenschaftliche St.Pauli-Fan in Hamburg zuhause, hat aber unverkennbar sowohl rheinländische als auch italienische Wurzeln. Genau so vielfältig wie sein Stammbaum sind auch seine Aufgaben bei MoreCore. Teil des Headquarters, Feel Good Manager und Redakteur auf allen Ebenen. Wie man daneben noch Zeit für Langstreckenläufe und den Viersaiter in einer Pop Punk-Band findet, weiß wohl nur Kevin selbst. Aber egal, was er macht: Er macht es gut und mit ganz viel Herzblut.
Warum sollte man sich auf stetigen Einnahmen ausruhen, wenn man doch auch den ganz großen Wurf machen kann? Diese Frage haben sich wohl auch die Red Hot Chili Peppers gestellt, als sie sich auf die Suche machten, um einen Käufer für die Masterrechte an ihrem Gesamtwerk zu suchen. Bereits Mitte 2025 kamen erste Informationen ans Tageslicht, dass die US-amerikanische Gruppe den Verkauf ihrer Werke anstrebt. Nun scheint alles in trockenen Tüchern zu sein.
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Mit Alben, wie "Californication", oder "Blood Sugar Sex Magik" sind nur zwei der insgesamt 13 Studioalben benannt, die hier über die Ladentheke gehen. Mehreren US-Medien zufolge ist es Warner Music, die sich für 350 Millionen Dollar die Rechte sichern. Dies berichtet The Hollywood Reporter.
Der Verkauf passt perfekt zum Joint Venture, das Warner im Juli 2025 zusammen mit Bain Capital angekündigt hatte. Denn bereits zu diesem Zeitpunkt wurde bekannt, dass die Red Hot Chili Peppers an dem Verkauf ihrer Masterrechte interessiert seien. Laut Billboard brachte der Master-Katalog der Peppers zuletzt rund 26 Millionen Dollar jährlich ein. Die Investition, die Warner Music hier angeblich getätigt hat, dürfte sich demnach wohl für beide Seiten lohnen.
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Mit diesem Schritt knacken die Red Hot Chili Peppers eine absurd große Summe, den insgesamt soll die Band rund 500 Millionen Dollar mit dem Verkauf ihrer Musikrechte eingenommen haben.
Schon 2021 gingen die Publishing-Rechte an Hipgnosis Songs Fund (heute Recognition Music Group). Und auch dort steht offenbar der nächste Mega-Deal an: Sony Music will die Musik-Assets von Blackstone angeblich für satte vier Milliarden Dollar übernehmen.
Und da soll noch einmal jemand sagen, dass es hier um Kunst geht.