
Oli Sykes: Ich wollte sterben!
Diesen Freitag erscheint das neue Album „ That’s The Spirit “ von...
Jonas ist einer der Heads von MoreCore und kümmert sich hauptsächlich um die Pressearbeit, Zahlen, diverse Projekte sowie die Kommunikation mit Partnern, Labels und Bands. In seiner Freizeit vertritt er in Perfektion die kölsche Lebensart, die er nach zehn Jahren in der Rheinmetropole bestens adaptiert hat. Dazu gehört auch, für jeden im Team ein offenes Ohr zu haben! Zudem ist er auf vielen Konzerten und Festivals anzutreffen, schwingt super gerne mal den Kochlöffel und schreibt nebenher Musik für Kinder. Beruflich arbeitet Jonas als Lehrer für Sonderpädagogik an einer inklusiven Grundschule in Leverkusen.
Diesen Freitag erscheint das neue Album „That’s The Spirit“ von BRING ME THE HORIZON, welches sicherlich ein neues Kapitel in deren Bandgeschichte einläuten wird. Kurz davor hat sich nun Oli Sykes, Sänger der Band, in einem Interview mit altpress.com zu seiner vergangenen Drogensucht geäußert.

Vor der Arbeit zu „Sempiternal“ hatte es Sykes nach eigenen Aussagen geschafft, sich von den Drogen loszueisen. Keine leichte Aufgabe für den Fronter der Band und gleichzeitig eine so schlimme Erfahrung, dass er lieber sterben wollte.
„Der Auslöser für mein Problem war, dass ich so stark dagegen ankämpfen wollte, was die Leute über mich erzählt haben. Ich war nicht das, was Leute von mir behaupteten . Ich war aber auch kein Guter Mensch. Ich habe mich einfach schuldig dafür gefühlt, was ich bin.“
Gerade diese Selbstzweifel hatten Sykes in die Drogensucht getrieben, in der Ketamin das Suchtmittel seiner Wahl war.
Die Wirkung beschreibt er so:
„Es hat mir das Ego gestohlen. Es hat das zerstört, was ich war. Ich war kurz davor Selbsttötung zu begehen. Ich habe mich einfach nicht mehr darum geschert, ob ich lebe oder nicht.“

Durch die Unterstützung seiner Familie, Freunde und seiner Bandkollegen konnte Oli dem Drang zu sterben schließlich entgehen. Hingegen seiner behandelten Ärzte und Psychologen, verneint er jedoch den lebenslangen Kampf gegen die Abhängigkeit.
„Sie sagten ich würde jeden Tag aufs neue Kämpfen müssen, dass ich bis an mein Lebensende abhängig sein würde. Das ist Quatsch. Ich habe nie wieder zurückgeschaut, seitdem ich clean bin.“
Wollen wir hoffen, dass diese Zeit nun endlich vorbei ist und Oli, vielleicht auch durch das neue Album, die Kraft und Energie findet, in Zukunft ein von Drogen befreites Leben zu führen.
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