
Oli Sykes (Bring Me The Horizon) über zukünftige Musik: „Wir können tun, was wir wollen“
Der Sänger über den Nachfolger von „Post Human: NeX GEn“.
Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Letzte Woche ließen Bring Me The Horizon (BMTH) endlich ihr langersehntes Album „Post Human: NeX GEn“ vom Stapel. Und dieses beweist mal wieder: Kaum eine Band ist so wandelbar wie BMTH. Von Deathcore über Metalcore bis hin zu Rock und Pop – die Briten haben in ihrer 20-jährigen Karriere schon so ziemlich alles ausprobiert.
Da stellt sich natürlich die Frage: Was können wir von Platte Nummer drei der vierteiligen „Post Human“-Reihe erwarten? Frontmann Oli Sykes zeigt sich gegenüber dem Musikmagazin Kerrang! jedenfalls optimistisch und verrät, dass NeX GEn ihnen mehr kreative Freiheit für zukünftiges Material ermöglicht hat.
Oli Sykes über die Zukunft von Bring Me the Horizon
Instagram Post
In der Vergangenheit sei die Musik der Band manchmal „sehr geradlinig und streng“ gewesen, verrät Sykes. „Du würdest nicht diese augenzwinkernden Texte bekommen, wie z.B. bei ‚Dear Diary‘ [von ‚Survival Horror‘], das einen satirischen Blick auf die Dinge wirft.“ Das sei zum Beispiel beim 2015 erschienenen Album „That’s The Spirit“ der Fall gewesen, das musikalisch eher in Richtung polierten Stadionrock ging. „Es eignete sich nicht für ein Nicken und ein Augenzwinkern, weißt du?“
Nun, mit der Veröffentlichung von „Post Human: NeX GEn“, sei das ganz anders:
„Wir können machen, was wir wollen. […] Ob es das Härteste ist, was man je gehört hat, oder das Poppigste, was man je gehört hat, oder das am weitesten links stehende oder avantgardistischste Pop-Ding […]. Und nichts fühlt sich abgedroschen an oder so, als würden wir es tun, um irgendeine seltsame, kreative Sache zu besänftigen, und es wird niemandem sonst etwas bringen. Zum ersten Mal in unserer Karriere haben wir das Gefühl, dass wir all diese Dinge tun können. Und wir können auch einen Sinn darin sehen.“
Bevor es ans Schreiben neuer Musik geht, sind BMTH diesen Sommer noch mit zahlreichen Festivals beschäftigt. In Deutschland werden sie auf dem Hurricane Festival und dem Southside Festival auftreten.
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Philipp Mirschel (Stray.View Photography)



