
„Ohne Electric Callboy, ohne mich“ – Die Reaktionen zum ESC 2022 ohne EC
Wer hätte das wohl erwartet?
Damals noch für den eigenen Musikblog geschrieben, entschied sich Maik 2015 bei MoreCore anzuheuern und nahm unseren Jonas gleich mit. Mittlerweile kümmert er sich als Redakteur um den Bereich "Features und Interviews", legt auf unseren MoreCore Partys auf, betreibt mit Linn unseren Podcast "Kerngeschäft" und ist auch immer mal wieder vor der Kamera bei MCTV zu sehen. Im Team gilt er insgeheim als das sympathische Multitalent. In seiner Freizeit sammelt er Schallplatten, schaut so ziemlich jedes Fußballspiel und isst für sein Leben gerne Pizza.
Der Eurovision Song Contest 2022 ist Geschichte. Wie befürchtet (oder erwartet?) konnte der deutsche Beitrag zum alljährlichen Musikwettstreit nicht überzeugen und fuhr nach dem vorletzten im vergangen Jahr (Jendrik – “I Don’t Feel Hate”, 3 Punkte), diesmal sogar den letzten Platz ein. Dabei erhielt Malik Harris für seinen Song “Rockstars” lediglich beim Zuschauer-Voting 6 Punkte, während er beim Jury-Voting sogar ganz leer ausging.
Den Sieg konnte das Kalush Orchestra aus der Ukraine mit “Stefania” einfahren. The Rasmus gingen mit “Jezebel” für Finnland an den Start, landeten mit insgesamt 38 Punkten aber auch nur auf dem 21. Platz.
Eines der Highlights des Abends war aber sicherlich der Auftritt von Måneskin, die als Gewinner des letzten Jahres in der Pause ihren neuen Song “Supermodel” präsentierten und damit unüblicherweise nicht ihren Siegersong “Zitti E Buoni” spielten. Dazu gab es einen Teaser von “If I Can Dream”, der zum Soundtrack des neuen Elvis Presley Biopic gehören wird, wie die Band auf der Bühne verriet.
So reagiert Twitter auf den Eurovision Song Contest 2022 ohne Electric Callboy
Der ESC 2022 war dieses Jahr unter besonderer Beobachtung, da sich mit Electric Callboy eine Band der “härteren Gangart” vergeblich für den deutschen Vorentscheid bewarb, was weltweit für allerlei Proteste und Unverständnis sorgte. Entsprechend reagierte auch das Netz mit Häme und Genugtuung über das Abschneiden des deutschen Beitrags und ließ “Eskimo Callboy” sogar bei Twitter trenden.
Kalle Koschinski bringt es auf den Punkt…
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…während sich andere verwundert an den Kopf packen.
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Tobias Escher (Sportjournalist/Autor) hat da so eine Idee.
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Michael “Krogi” Krogmann (Rocket Beans/Game Two) gibt sich versöhnlich.
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Philipp Steuer hat eine interessante Entdeckung gemacht…
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…die auch den PIRATEN aus dem Saarland auffiel!
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Timo Lokoschat (BILD) kennt da einen Trick.
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“Wer hätte das denn nur ahnen können?”
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Electric Callboy hatten am Samstagabend übrigens besseres zu tun als vor dem Fernseher zu sitzen. Immerhin spielte die Band zusammen mit Blind Channel und One Morning Left in der Swiss Life Hall in Hannover.
Wie eine Metal Version des ESC hätte aussehen können, haben wir euch übrigens im folgenden Video zusammengefasst:
Bild: YouTube / „Electric Callboy – PUMP IT (OFFICIAL VIDEO)“



