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Music Monday

Music Monday: Das waren die besten Bands beim Full Force Festival 2024

Unser Special.

VON AM 24/06/2024

Lange haben wir dem Full Force Festival entgegengefiebert und jetzt ist es schon wieder vorbei. Das Festival in Ferropolis ist viel zu schnell vorbeigegangen. Doch was bleibt ist die Vorfreude auf das kommende Jahr und natürlich viele Erinnerungen an ein denkwürdiges Wochenende. Und genau um diese Erinnerungen soll es auch am heutigen Music Monday gehen. Wir haben zehn Bands herausgesucht, deren Shows uns nachhaltig beeindruckt haben.

Imminence - Desolation

Der Wettergott meinte es am Freitag leider nicht gut mit dem Full Force Festival. Während andere Bands zumindest noch einen Teil des Sets spielen konnten, bevor das Festival unterbrochen wurde, hatten Imminence überhaupt keine Chance. Die Show der Schweden wurde komplett gecancelt. Sehr zum Leidwesen der Band und vieler Fans, die sich auf Imminence gefreut hatten. Es wird nur ein kleiner Trost sein, doch es gibt eine neue Chance. Im Herbst kommen Imminence im Rahmen ihrer Tour auch für einige Shows nach Deutschland. Indoor, versteht sich. Warum sie dennoch hier aufgeführt werden? Weil wir uns sicher sind, dass sie mit einer entsprechenden Performance in dieser Liste gelandet wären.

Itchy - Thoughts & Prayers

Etwas besser hat es da schon Itchy erwischt. Die Punkrocker aus Baden-Württemberg hatten die große Ehre, das Festival am Freitagnachmittag zu eröffnen. Die ersten drei Songs ging es auch richtig gut zur Sache. Dann allerdings setzte das Unwetter ein, dass auch Imminence zum Verhängnis wurde. Schade, da hätten wir wohl im Vorfeld der Show mehr thoughts and prayers gebraucht. Und wie schon bei Imminence gilt auch hier: Die Platzierung wäre sicher gewesen.

Bad Religion - Sorrow

44 Jahre und immer noch nicht müde. Während NOFX langsam, aber sicher die Segel streichen, präsentierten sich Bad Religion auf dem Full Force agil wie eh und je. Der Start ihrer Festivaltour am Samstagabend konnte jedenfalls auf ganzer Linie überzeugen. Diese Band ist wie guter Wein – je älter, umso besser. Wir können uns so langsam schon einmal auf das 50. Jubiläum freuen!

Architects - Seeing Red

Sam Carter, Frontmann der Architects hat in letzten Jahren schon so einige imposante Festivalbühnen gesehen. Doch den Anblick, der sich ihm am Freitagabend bot, wird er wohl so schnell nicht vergessen. Sichtlich gerührt bezeichnete er die Show beim Full Force 2024 schon nach wenigen Songs als einer der besten, die Architects jemals gespielt haben. Was sollen wir dem noch hinzufügen? Er hat absolut Recht!

GEL - Mirage

Oldschool Hardcore ist etwas für alte Männer? Das war vielleicht mal so. Dass das Genre eine Zukunft hat, haben GEL eindrucksvoll bewiesen. Die Band aus New Jersey durfte zwar „nur“ auf der kleinen Backyard Stage ran. Doch vor der blieb kaum jemand still. Die Band um Sängerin Sami Kaiser zeigte eine mitreißende Show. Von GEL werden wir in Zukunft ganz sicher noch mehr hören!

Counterparts - Whispers Of Your Death

Über Counterparts muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Die Band um Fronter Brendan Murphy liefert seit Jahren beständig und auf hohem Niveau Melodic Hardcore ab, wie er im Bilderbuch steht. Auch live ist die Band über jedem Zweifel erhaben. Kein Wunder, dass das Hardbowl Tent am Samstagabend bis über den letzten Platz hinaus gefüllt war. Gänsehautstimmung!

Holding Absence - Curse Me With Your Kiss

Lucas Woodland, Sänger von Holding Absence, hatte sich noch im letzten Jahr im Interview einen klassischen european festival summer gewünscht. Dieser Wunsch wird der Band aus Wales in diesem Jahr erfüllt. Und Holding Absence haben am vergangenen Wochenende alles dafür getan, dass der Sommer ein voller Erfolg wird. Die Band hat richtig abgeliefert. Und das, obwohl Schlagzeuger Ashley Green in diesem Jahr nicht dabei ist und Lucas Woodland ein wenig kränkelt. Trotzdem überragend!

Frank Carter & The Rattlesnakes

Es dauerte ein wenig, bis sich bei Frank Carter & The Rattlesnakes der Platz vor der Main Stage angemessen gefüllt hatte. Fast schon unverständlich, ist die Show der Engländer doch ganz unabhängig von der Musik immer sehenswert. Das soll aber keineswegs heißen, dass die Musik nicht stimmte. Frank Carter & The Rattlesnakes haben erst in diesem Jahr mit „Dark Rainbow“ ein überragendes Album abgeliefert. Klar, dass auch die Show beim Full Force überzeugen konnte.

Ice Nine Kills - Meat & Greet

Wenn die Schlange vor dem Zelt, in dem sie Signing Session stattfindet, so lang ist wie bei keinem anderen Act an diesem Wochenende, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass Ice Nine Kills dort zugegen sind. Aber die US-Amerikaner haben nicht nur beim Autogramme schreiben überzeugt, sondern auch auf der Bühne. Die Show der Band um Sänger Spencer Charnas durfte man sich nicht entgehen lassen.

Bleed From Within - Hands Of Sin

Bleed From Within versorgen uns seit Jahren beständig mit richtig gutem Metalcore. Zum Beispiel mit der jüngst erschienenen Single „Hands Of Sin“. Wie die Band uns im Interview erzählte, wird das kommende Album äußerst facettenreich. Facettenreich war auch die Show, die die Band am Samstag auf der Main Stage abgeliefert hat. Bleed From Within gehen einfach immer.

Das waren nur zehn von vielen Highlights des diesjährigen Full Force Festivals. Welche Bands habt ihr ganz besonders gefeiert? Wie fandet ihr das Festival? Und vor allem: Was sind eure Bandwünsche für die Ausgabe im kommenden Jahr?

Foto im Auftrag von MoreCore.de: Bryan Reinsch (iknowimlatesorry)

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