
Mastodon: Brent Hinds schießt gegen seine ehemaligen Bandkollegen
Und das nicht zum ersten Mal...
Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Im März haben sich Mastodon von Gründungsmitglied Brent Hinds getrennt – nach 25 Jahren. Doch die Trennung verlief offenbar alles andere als harmonisch. Während die Band nach außen den Ton der Diplomatie wahrt, teilt Hinds seither immer wieder scharf gegen seine ehemaligen Kollegen aus. Im Juni bezeichnete er Mastodon als „eine Scheiß-Band mit fürchterlichen Menschen“.
Brent Hinds teilt erneut gegen Mastodon aus
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Gitarrist Bill Kelliher hingegen wählte in einem Interview versöhnlichere Worte: „Wie in einer Ehe leben sich Menschen manchmal auseinander und interessieren sich für andere Dinge. Wir wünschen Brent nur das Beste, damit er seine Träume verwirklichen kann.“
Das „Beste“ scheint allerdings nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Denn Hinds legte kürzlich nach. Auf dem Mastodon-Subreddit kursiert seit letzter Woche ein Screenshot, der Hinds’ Kommentar zu einem Live-Video von 2012 zeigt. Seine Worte:
„Meine Gitarre klingt großartig, aber Troy und Prawn [Spitzname für Brann] klingen absolut furchtbar. Sie sind völlig falsch im Ton. Peinlich, und sie haben mich aus der Band geworfen, weil ich sie beschämt habe – einfach nur, weil ich bin, wer ich bin. Aber was ist mit ihnen? Sie sind zwei Leute, die nicht singen können, weder zusammen live noch sonst wo auf der Welt.
Alles, was sie im Studio zu singen versuchen, wird mit Autotune manipuliert, weil sie nicht in der Lage sind, im richtigen Ton zu singen. Scheiß auf diese Typen. Nur ich weiß, wer sie wirklich sind. Sie sind die größten Fans ihrer selbst. Ich habe in meinem Leben noch nie jemanden gesehen, der mehr in den Spiegel schaut als Troy Sanders. Er hält sich für ein Geschenk Gottes. Ich habe noch nie drei Leute getroffen, die so von sich selbst eingenommen sind. Es ist widerlich.“
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Mastodon haben mittlerweile Nick Johnston als Tour-Ersatz für Hinds rekrutiert. Hinds wiederum ist in verschiedenen Gruppen tätig, darunter Fiend Without A Face und West End Motel.
2025 auf Tour
Im August schauen Mastodon übrigens in Deutschland vorbei. Neben ihrem Auftritt auf dem Reload Festival stehen noch zwei Headliner-Shows an:
Foto: Clay McBride / Offizielles Pressebild


