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Jamey Jasta (Hatebreed) ist kein Fan von Tool: „Das letzte Album klingt wie Spa-Musik“
Music

Jamey Jasta (Hatebreed) ist kein Fan von Tool: „Das letzte Album klingt wie Spa-Musik“

Ehrliche Worte.

Laura-Marie Reiners/20. Januar 2025· Aktualisiert 6. April/3 Min.
L

Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…


Hatebreed/Music·#Hatebreed,#Jamey Jasta,#Tool
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Manchmal will der Funke einfach nicht überspringen – ein Gefühl, das auch Hatebreed-Frontmann Jamey Jasta kennt. Wie der Musiker in einem Interview mit This Day In Metal verriet, hat er trotz wiederholter Bemühungen immer noch Schwierigkeiten, Gefallen an den Progressive Metal/Rock-Titanen Tool zu finden.

Jamey Jasta (Hatebreed) kann mit Tool nichts anfangen

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In besagtem Interview sprach Jasta über das Geheimnis seines langjährigen Erfolgs, den er vor allem seiner Entschlossenheit und der Fähigkeit zuschreibt, „Kritiker, Lärm und Neinsager“ konsequent auszublenden. Dabei kam er auch kurz auf seine fehlende Begeisterung für Tools Comeback-Album „Fear Inoculum“ (2019) zu sprechen. Die Platte markierte die Rückkehr der Band nach einer 13-jährigen Pause.

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„Ich denke, dass es authentisch sein muss. Es muss von Herzen kommen, denn die Sachen, die nach zehn, 20, 30 Jahren bei den Leuten wirklich ankommen, sind Sachen, von denen ich in dem Moment wusste, dass sie „es“ sind. Man weiß es einfach, wenn man es weiß“, so Jasta. „Und manchmal kannst du diese Idee jemand anderem vorstellen und er sagt ‚Nee‘ und schreibt deinen Mist ab. Oder du steckst dein Blut, deinen Schweiß und deine Tränen in eine Platte, und irgendein Kritiker hört sie sich einmal an und sagt: ‚Nein, das ist scheiße‘ – so wie ich bei der letzten Tool-Platte, die nach Spa-Musik klang.“

Im weiteren Verlauf des Gesprächs führte der Sänger noch aus:

„Ich habe nie etwas mit Tool anfangen können, aber jedes Jahr – vielleicht alle zwei Jahre – sage ich: ‚Hey, ich versuche, Tool zu mögen‘. Dann empfiehlt mir jemand einen Song und ich höre ihn mir an. Oft gefällt mir der Song am Ende. Ich höre ihn mir danach nie wieder an, aber ich höre ihn einmal und erkenne das Genie darin. Sie spielen einfach unglaublich, die Produktion ist unglaublich und [Maynard James Keenans] Stimme ist unglaublich. […].

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Vor nicht allzu langer Zeit sagte ich auf meinem Patreon: ‚Ich habe versucht, mir einen Song vom letzten Album anzuhören, und er klang, als wäre ich in einem Spa in Sedona und würde auf eine Massage warten‘ oder so. Er war atmosphärisch und sanft und ätherisch… ich weiß nicht einmal, wie ich ihn beschreiben soll. Es war etwas wirklich Zartes und Sanftes, aber auch Beruhigendes. Und ich dachte mir, ich will einfach nur [die Death Metal-Band] Necrot hören und einfach verdammt nochmal [singen] ‚Drill the Skull‘. Im Herzen bin ich einfach ein Höhlenmensch – ich will einfach nur ‚Drill The Skull‘ hören. Und dann höre ich Necrot und denke mir: ‚Maynard hasst diesen Scheiß wahrscheinlich.‘“

Das ganze Interview könnt ihr euch hier anschauen:

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Foto im Auftrag von MoreCore.de: Philipp Mirschel (Stray.View Photography)


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