Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Der Bruch zwischen Hatebreed und ihrem ehemaligen Bassisten und Gründungsmitglied Chris Beattie hat nun auch juristische Konsequenzen: Laut Billboard reichte Beattie am 30. Juli 2025 Klage gegen die Band sowie Frontmann Jamey Jasta ein. Der Vorwurf: Seine Entlassung im November 2024 sei durch finanzielle Eigeninteressen der Band motiviert gewesen.
Chris Beattie verklagt Hatebreed
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Hatebreed verkündeten diesen Februar, dass Beatties„für die absehbare Zukunft“ eine Auszeit einlegen würde, ohne auf nähere Details einzugehen. Beattie wiederum erklärte, dass er aus der Band geworfen worden sei und schaltete im Mai Anwälte ein. Nun erhebt er in der Klageschrift schwere Vorwürfe. Jasta habe eine angeblich erfundene Geschichte verbreitet, um ihn aus der Band zu drängen.
Konkret bestreitet Beattie die Anschuldigung, dass er bei einem Konzert am 09. November 2024 im Toyota Oakdale Theater in Wallingford, Connecticut, einen Live Nation-Sicherheitsmitarbeiter belästigt haben soll. Diese Behauptung sei „nachweislich unwahr“ und Jasta habe ein „falsches Narrativ“ konstruiert, um die übrigen Bandmitglieder von Beatties Rauswurf zu überzeugen. Hinter seinem Ausschluss vermutet der Bassist finanzielle Gründe. In der Klageschrift heißt es:
„[James] Shanahan [alias Jamey Jasta] profitierte von Beatties Entlassung, da ihm ein größerer Anteil an den Einnahmen und Gewinnen der Band zustünde, wenn Beattie nicht mehr in der Band wäre. Darüber hinaus waren Beattie und Shanahan die Haupt-Songwriter der Band und erwirtschafteten gemeinsam den Großteil der Veröffentlichungserlöse. Da Beattie nicht mehr in der Band war, glaubte Shanahan wahrscheinlich, deutlich höhere Veröffentlichungserlöse erzielen zu können.“
Finanzelle Entschädigung
Zudem behauptet Beattie, Jasta habe sich zunehmend intransparent über finanzielle Angelegenheiten verhalten und ihm die Einsicht in die Buchhaltung der Band verweigert. Er vermutet, dass ihm ein Teil der 25 % der Gewinne, die ihm eigentlich zustehen würden, in den letzten Jahren vorenthalten wurden.
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Beattie fordert nun finanzielle Entschädigung – für den Schaden, den seine Karriere, sein Ruf und seine psychische Verfassung genommen haben, heißt es in der Klageschrift. Hatebreed haben sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.