Kevin als das MoreCore-Nordlicht zu bezeichnen, würde wahrlich zu kurz greifen. Zwar ist der leidenschaftliche St.Pauli-Fan in Hamburg zuhause, hat aber unverkennbar sowohl rheinländische als auch italienische Wurzeln. Genau so vielfältig wie sein Stammbaum sind auch seine Aufgaben bei MoreCore. Teil des Headquarters, Feel Good Manager und Redakteur auf allen Ebenen. Wie man daneben noch Zeit für Langstreckenläufe und den Viersaiter in einer Pop Punk-Band findet, weiß wohl nur Kevin selbst. Aber egal, was er macht: Er macht es gut und mit ganz viel Herzblut.
Es ist noch garnicht so lange her, als die Jungs der Hafensaengers ihre letzte Single „Gewinner“ veröffentlichten. Ein Song, der humorvoll, gesellschaftskritisch und gleichzeitig ironisch wirkte. Heute erscheint mit „Die Stille Zuhaus“ ein weiterer Track aus der Hamburger Musikschmiede. Darin gibt die Band ihre tiefgründige und melancholische Seite preis.
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Der Song thematisiert in seinem Text das Innenleben von Personen, die zwar nach Außen hin fröhlich und leicht wirken, innerlich jedoch gebeutelt sind von Ohnmacht, Hilflosigkeit und seelischem Schmerz.
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Das Ganze in einer Zeit zwischen Krieg und globaler Pandemie. Faktoren, die dieses Gefühl noch einmal verstärken können.
Seht hier das neue Video zum Hafensaengers-Song „Die Stille Zuhaus“
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Das Video, welches von Amadeus Biel produziert wurde, erinnert dabei in seiner Ästhetik stark an Werke eines Tim Burton. Diese visuellen Impulse unterstützen dabei die Melancholie des Songs und potenzieren sie. Die Hafensaengers schaffen es somit nach einem durchaus leichten und humorvollen Song, den Stil zu wechseln und mit „Die Stille Zuhaus“ eingängige Schwere zu transportieren. Das Ganze in einer Art und Weise, für die die Hamburger Band bereits bekannt ist.
Und so kommt es, dass die Hafensaengers in ihrem Song die Frage stellen, die sich so manch einer aktuell stellen könnte:
„Warum soll ich überhaupt noch aufstehen“, wenn es einen Krieg, direkt vor unserer Haustür, gibt. Auch die Refrain-Zeile, „Garnichts schreit so laut wie die Stille Zuhaus“, bringt das Gefühl der Hilflosigkeit und des drückenden Weltschmerzes in die Ohren der Zuhörer*innen.
Es zeichnet sich ab, was schon lange sichtbar war: Die Hafensaengers schaffen es den Finger in gesellschaftliche Wunden zu legen. Das Ganze ungeschönt, gradlinig und so formuliert, dass es jede Person nachvollziehen kann.