Mike ist der weitere Head von MoreCore und der kreative Kopf im Team. Vor lauter Ideen weiß er nicht immer genau, welche er uns als erstes präsentieren soll. Ein Luxusproblem, welches unsere Seite am Ende so vielschichtig macht. Ihr trefft Mike vorrangig hinter den Turntables unserer deutschlandweiten MoreCore-Parties, denn er ist der Typ, der euch mit den heißesten und neuesten Hits versorgt. Bei Musikwünschen am besten immer eine Maracujaschorle dabei haben, denn die liebt er!
Zudem ist Mike der Moderator unserer MoreCore TV Show, wo er euch mit den feinsten Interviews diverser Bands sowie News und Talks rund um das MoreCore-Universum versorgt. Kurzum: Mike ist unser Allrounder, den keiner missen mag!
Bei Ghøstkid ist gerade einiges in Bewegung. Wie Sebastian „Sushi“ Biesler in einem emotionalen Statement mitteilt, wird sich das bisherige Team hinter der Band in dieser Form nicht weiter fortsetzen. Nach sechs gemeinsamen Jahren gehen die Wege auseinander.
Konkret geht es um Christian „Chris Canterbury“ Kisseler, Stanislaw „Stanni“ Czywill, Jan Marco „Jappo“ Heinz und Joakim Stephan „Steve“ Möller. Sie alle haben Ghøstkid in den vergangenen Jahren mitgeprägt, auf und abseits der Bühne.
Viele Fans dürfte diese Nachricht erst einmal schocken. Gerade weil Ghøstkid live immer als ziemlich eingeschworene Einheit gewirkt haben. Umso mehr merkt man dem Statement an, dass es hier nicht um irgendeine nüchterne Personalie geht, sondern um Menschen, die durch einiges gemeinsam gegangen sind.
Ghøstkid verabschiedet sich von langjährigen Weggefährten
In seinem Statement richtet sich Sushi direkt an seine bisherigen Mitstreiter und bedankt sich für die vergangenen sechs Jahre. Er spricht von Erinnerungen, gemeinsamen Momenten auf der Bühne und davon, dass er ohne sie einige schwere Zeiten nicht so durchgestanden hätte.
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Gleichzeitig macht er klar, dass hinter dem Abschied verschiedene persönliche Gründe stehen. Eine große Abrechnung gibt es nicht. Im Gegenteil: Der Ton ist dankbar, respektvoll und ziemlich emotional.
So schreibt er unter anderem:
„Thank you, Chris, Stanni, Steve, and Jappo, for these amazing six years. I love you and wish you nothing but the best.“
Auch die Statements der ausgestiegenen Mitglieder klingen nicht nach verbrannter Erde. Chris Canterbury sprach unter anderem darüber, dass er nach zwei extrem schweren Jahren seine Freude am Gitarre spielen verloren habe und sich ausgebrannt fühlte. Jappo beschreibt seinen Abschied als schmerzhaften, aber natürlichen Schritt. Stanni erklärte, dass es sich für ihn nach langer Reflexion nicht mehr richtig angefühlt habe.
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Ghøstkid wurde 2020 von Sushi nach seinem Ausstieg bei Eskimo Callboy, heute Electric Callboy, ins Leben gerufen. Seitdem hat sich das Projekt schnell eine eigene Identität aufgebaut. Zwischen Metalcore, Alternative Metal, Industrial, Nu Metal und düsteren Pop-Momenten war Ghøstkid von Anfang an kein Projekt, das sich gerne in eine einzelne Schublade stecken ließ.
Mit dem selbstbetitelten Debütalbum und dem 2024 veröffentlichten Nachfolger „Hollywood Suicide“ hat Sushi seine eigene Welt weiter ausgebaut. Laut, düster und verletzlich hat er sich hier gezeigt.
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Umso größer fühlt sich dieser Einschnitt jetzt an. Denn auch wenn Ghøstkid immer stark mit Sushi als kreativer Kopf verbunden war, haben die vergangenen Jahre live eben auch von genau dieser Besetzung gelebt.
Wie geht es jetzt weiter?
Die große Frage steht natürlich direkt im Raum: Was passiert jetzt mit Ghøstkid?
Eine neue feste Besetzung wurde bislang nicht angekündigt. Auch konkrete Infos zu einem neuen Album, Studioaufnahmen oder einem Releaseplan gibt es aktuell noch nicht. Ganz ohne Hinweise auf die Zukunft stehen wir aber nicht da. Bereits vor der aktuellen Entwicklung wurde auf den offiziellen Kanälen ein neues Ghøstkid-Kapitel für 2026 angedeutet. Außerdem war dort von neuem Material die Rede.
Das heißt: Das Projekt Ghøstkid ist offenbar nicht am Ende. Eher wirkt es so, als würde hier gerade ein Abschnitt geschlossen, bevor der Nächste beginnt. Wie dieser nächste Abschnitt aussieht, bleibt aber noch offen.
Für die Fans ist das trotzdem erstmal ein komisches Gefühl. Einerseits verabschiedet sich ein Line-up, das Ghøstkid über Jahre mitgetragen hat. Andererseits bleibt die Tür für Neues klar offen. Und wenn man Sushi kennt, dann dürfte dieser Umbruch nicht einfach still im Hintergrund passieren.