Kevin als das MoreCore-Nordlicht zu bezeichnen, würde wahrlich zu kurz greifen. Zwar ist der leidenschaftliche St.Pauli-Fan in Hamburg zuhause, hat aber unverkennbar sowohl rheinländische als auch italienische Wurzeln. Genau so vielfältig wie sein Stammbaum sind auch seine Aufgaben bei MoreCore. Teil des Headquarters, Feel Good Manager und Redakteur auf allen Ebenen. Wie man daneben noch Zeit für Langstreckenläufe und den Viersaiter in einer Pop Punk-Band findet, weiß wohl nur Kevin selbst. Aber egal, was er macht: Er macht es gut und mit ganz viel Herzblut.
Das sieht ganz danach aus, als würde es in diesem Jahr alles andere als ruhig um die Jungs von Emerra werden. Nachdem die Band bereits im Januar ihre Single „Disintegrate“ veröffentlichte, ging am vergangenen Freitag gleich der nächste Track an den Start.
Instagram Post
Beim Anzeigen werden Cookies gesetzt und Daten an Instagram übertragen.
Der Song, der auf den Namen „Jawbreaker“ hört ist die zweite Single seit der Debüt-Platte „Monochrome“. Diese wurde im Jahr 2019 veröffentlicht. Nach einigen Konzerten und beeinflusst von der Corona-Pandemie knüpft die dreiköpfige Prog-Band nun an die Erfolge des ersten Tonträgers an.
Aus optischer Sicht liefern Emerra mit dem Video zu „Jawbreaker“ ein modernes, ruhiges und dennoch keineswegs monotones Video. Dieses passt sich der Stimmung des Songs an und bietet Zuschauer*innen ein rundes Gesamtbild. Ähnliches konnte man in der Vergangenheit bereits zur Aufmachung der Single „Desintegrate“ sagen.
Seht hier das neue Emerra Video zu „Jawbreaker“
YouTube Video
Beim Abspielen werden Cookies gesetzt und Daten an YouTube übertragen.
Inhaltlich geht es in „Jawbreaker“ um die Schwierigkeiten Menschen oder Dinge gehen zu lassen. So sagt die Band selbst zum Song:
„Jawbreaker is about the longing to let go. The song tells how lovers in a toxic relationship cling to the positive to suppress the negative. However, being aware that you’re unable to upkeep happiness, holding on. At the end, the protagonist gathers all the strength and finally lets go.“
Anzeige
Nach solch einem fulminanten Start in das Jahr kann man gespannt sein, wie es mit den Jungs aus dem Rheinland in Zukunft weitergehen wird. Denn eine Band, die so stark anfängt, hat sicherlich keine Lust schnell in die Versenkung zu verschwinden und auch Live dürfe sich „Jawbreaker“ äußerst gut machen. Man kann also gespannt sein, was die Zukunft für die Jungs von Emerra noch bringen wird.