
Coronavirus: 140 Musik-Clubs in UK stehen dank Spendenkampagne nicht mehr auf der „kritischen“ Liste
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Das Coronavirus setzt der Wirtschaft zu. Insbesondere die Live- und Eventbranche haben unter dem Shutdown und den Veranstaltungsverboten zu leiden. Clubbetreiber, die in ihren Räumlichkeiten sonst Konzerte oder Parties stattfinden lassen, werden auf absehbare Zeit keine dieser Events veranstalten können.
In Großbritannien startete der Music Venue Trust nun eine Crowdfunding-Kampagne namens #SaveOurVenues, mit der bereits mehr als 1 Million britische Pfund gesammelt werden konnten.
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Von insgesamt 500 Clubs in UK, die mit sehr schweren wirtschaftlichen Einbußen zu kämpfen haben und zum Teil unmittelbar vor dem Aus stehen, konnten jetzt rund 140 mit den gesammelten Geldern vorübergehend von dieser Liste gestrichen werden.
Crowdfunding in UK unterstützt Live-Clubs, die durch Coronavirus Schaden nehmen
Music Venue Trust-Gründer Mark Davyd sagte dazu:
„The fact we have managed to remove 140 grassroots music venues off of our critical list in the last three weeks is, of course, a cause for celebration but we are not complacent as this is only a relatively short-term fix. Whilst the immediate threat of closure for these venues has been halted they are still under real threat in the coming months as are over 400 others. This is a good start and we can’t emphasise how grateful we are to those music fans, music industry companies and public organisations who have supported the #SaveOurVenues campaign so far, but we cannot relax as we still have a mountain to climb to secure the long-term future of this sector. We still desperately need more music industry companies to step up and help with donations alongside real action from government specifically around rent relief, more financial help and clearer guidance.“
Auch hierzulande heißt es, die Clubs während der Pandemie zu unterstützen. Viele haben ebenfalls eine eigene Crowdfunding-Kampagne gestartet oder bieten limitiertes Merch zum Verkauf an.
Bund und Länder stellen außerdem finanzielle Hilfen zur Verfügung.
Da aber noch keiner absehen kann, wie lange der kulturelle Betrieb wegen des Coronavirus in Teilen noch stark reduziert bleibt, sind die Clubs noch langfristig auf Hilfe angewiesen.
Hierzulande sind Großveranstaltungen bis einschließlich 31. August untersagt.
Beitragsfoto im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schaefer (Cat Eye Photography)


