Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Anno 2001 brachten Converge als viertes Studio-Album ihren Longplayer „Jane Doe“ auf den Markt. Das dazugehörige Artwork kreierte Frontmann Jacob Bannon. Es ziert eine stilisierte Frau, deren Identität bislang geheim war. Bislang. Denn nun meldet sich im Netz ein Model namens Audrey Marnay zu Wort.
Sie teilte das Albumcover sowie ein Foto von sich selbst auf dem Cover der italienischen Ausgabe der Zeitschrift „Marie Claire“ – ebenfalls von 2001 – auf ihren Socials. Dazu schrieb sie „Hi CONVERGE, it’s „JANE DOE“
Shall we talk!?“, was so klingt, als hätte sie von der Existenz des Artworks gerade erst erfahren.
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Jacob Bannon selbst meldete sich in der Zwischenzeit bereits zu Wort. In einem ausführlichen Statement, das die Band ebenfalls auf ihren Kanälen teilte, erläutert er, dass er das Foto von Audrey Marnay als eine von mehreren Vorlagen benutzt habe. Obendrein seien aber noch weitere Bilder in das Cover-Artwork eingeflossen.
„Just to be clear: This is definitely one of the sources for the original stencil/mixed media piece for the
Jane Doe‘ album. Most of my work always been collaged cut/paste based (and still is). Hundreds of images were xeroxed and repainted/inked in a loose style to create the release artwork. This process is similar to everyone from Shepard Fairey to Francis Bacon. Over time my work has evolved into something more much more refined, but the roots will always be in this style. I wonder if folks will still insist that it is actually from the cover of Slayer‘s ‘Reign In Blood‘?
The original goal was to create ghost-like forms that embodied the concept of ‘Jane Doe‘. In recreation identifiers are removed from physical forms, making all humans become relatable and stoic. We see what we want to see in them, and often times, it’s a reflection back onto our own life experiences, etc.“
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Ob es hier wohl schlimmstenfalls noch Streitigkeiten gibt? Bislang scheint erstmal alles geklärt zu sein. Wir hoffen auf Ruhe im Lager.
Mittlerweile können Converge neun Alben ihr Eigen nennen. Im November erscheint die neue Platte „Bloodmoon: I“. 19. Das Werk erscheint am 19. November 2021 digital via Epitaph Records.