
Chasing Dreams suchen mit ihrer neuen Single „Hell“ den Weg aus der Hölle
Inklusive Video.
Wenn unsere Tamara nicht gerade mit ihrem Master in Musikjournalismus eingespannt ist, versorgt sie die Leserschaft mit Rezensionen und Interviews rund um Bands, die eigentlich nur noch unsere Eltern hören. Zu ihren Lieblingsfreizeitbeschäftigungen gehören Till Lindemann und Wacken. Sieht man sie nicht im Club oder durch einen Moshpit tanzen, steht sie hinter dem Tresen und mixt unverschämt gute Cocktails, um mit Freuden ihre Freunde abzufüllen. Neuerdings versucht sie sich auch als Pflanzenmutti und an der E-Gitarre. Ganze 3 Akkorde beherrscht sie schon, einer Karriere in einer Punkband würde also nichts mehr im Weg stehen.
Chasing Dreams sind ein junges Alternative-Gespann aus dem idyllischen Ruhrgebiet. Dass es dort aber nicht immer so harmonisch zugeht beweist die Band mit ihrem brandneuesten Track „Hell“, in dem es lyrisch wie musikalisch ordentlich zur Sache geht.
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Zwei Jahre nach dem Erscheinen ihrer Debüt-EP wollen es Chasing Dreams wieder wissen: Zu Beginn des Jahres begab sich die Gruppe um Sängerin Kim Wiesweg erneut ins Studio, um an ihrer zweiten EP zu arbeiten. Diese ist nun im Kasten und bereit die Welt zu erobern.
Aber langsam, langsam. Beginnen wir erstmal mit der ersten neuen Single des Fünfers. „Hell“ heißt diese und markiert den Beginn eines neuen Bandzyklus für Chasing Dreams. Zusammen mit dem neuen Musikvideo könnt ihr euch vom Track direkt hier überzeugen lassen.
Triggerwarnung: Der nachfolgende Beitrag enthält Erwähnungen der sexuellen Gewalt, die auf die Lesenden erschütternd oder verstörend wirken können. Bitte sei dir dieser Sache bewusst und nimm von diesem Artikel gegebenenfalls Abstand, um Reaktionen der Panik, der Angst oder Retraumatisierungen zu verhindern. Nähere Informationen dazu, sowie Hilfsangebote werden auf der Seite des Weißen Rings bereitgestellt.
Hört hier den ersten neuen Track von Chasing Dreams „Hell“
Sängerin Kim Wiesweg äußert sich zur persönlichen Thematik des Tracks, wie folgt:
„Wie auch unsere bisherigen Songs beschäftigt sich ‚Hell‘ mit Themen, die in meinen
Tagebucheinträgen immer wieder auftauchen. Sexueller Missbrauch sowie die Machtlosigkeit, die Überlebende häufig im Nachgang an diese furchtbare Taten fühlen, sind zentrale Thema in ‚Hell‘. Wem soll man denn glauben, wenn die Aussagen – manchmal auch die Wahrnehmungen – völlig unterschiedlich sind? Diesen Schmerz thematisiere ich in ‚Hell‘ genauso wie den zahlreicher anderer Überlebender.
Ganz bewusst haben wir ein Zitat aus Folge 40 des enough.-Podcasts (Kendra Sheetz und Rich Gill) mit Kristina Sahardi in den Song eingebaut. Sie hat im Juli 2023 ihre schmerzhaften Erfahrungen mit dem in der Punkrock-Szene bekannten Musiker Justin Sane (Anti-Flag) nach vielen Jahren öffentlich geteilt. ‚Hell‘ soll dorthin zeigen, wo es wehtut. Täter:innen gibt es überall und das Schaffen von Sichtbarkeit für die Lebensrealität der Opfer sexuellen Missbrauchs ist für mich eine Herzensangelegenheit. Das macht ‚Hell‘ auch zu dem bisher intimsten Song, den Chasing Dreams bisher veröffentlicht hat.“
Neue EP erscheint im September
„Hell“ stellt den ersten Vorboten auf die neue EP dar, welche Chasing Dreams im September diesen Jahres veröffentlichen. Wann genau und wie sie die Kurzspielplatte nennen werden, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Wir sind gespannt was das Alternative-Quintett noch alles für uns in petto hat!
Foto: Julia Strücker / Offizielles Pressebild


