
Kritik: Cancer Bats – „The Spark That Moves“
Da kommt erfreuliche Post aus dem schönen Kanada. Pünktlich zum...
Sascha kennt sich als gelernter Veranstaltungstechniker ganz gut mit Technik aus und ist deswegen auf Festivals und Shows meistens hinter der Kamera anzutreffen und sieht zu, dass dort alles funktioniert und gut aussieht. Ansonsten kümmert er sich hauptsächlich um die Postproduktion von Interviews für den MCTV Channel auf YouTube. In seiner Freizeit stalkt er User und Bands auf Twitter, macht selbst Musik oder produziert Musikvideos und versucht sich als Filmemacher. Außerdem guckt er so an die 350 Filme im Jahr und wird sich nicht davor scheuen, euch welche zu empfehlen.
Da kommt erfreuliche Post aus dem schönen Kanada. Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum von „Hail Destroyer“ werfen die vier wütenden Jungs der Cancer Bats ein Surprise-Album auf den Markt. Das Kind hört auf den Namen „The Spark That Moves“ und bietet elf Songs voller Energie. Aber schauen wir uns das ganze doch mal näher an.
Wer schon mal eine Review von mir gelesen hat weiß, dass ich total auf „catchy“ Gitarrenriffs stehe zu denen ich mit dem Kopf nicken kann. Und der sehr passend betitelte Song „Gatekeeper“ bietet genau das. Ich kann während des gesamten Songs quasi nicht aufhören mit dem Kopf zu nicken und spätestens beim zweiten Refrain fange ich an, „GATEKEEPER!!“ durchs Zimmer zu brüllen.
„We Run Free“ folgt einem ähnlichen Schema und gibt Melodien, die sofort ins Ohr gehen und ich habe weiterhin das Bedürfnis mich zu bewegen.
Bei meinem persönlichen Favoriten „Bed Of Nails“ kann ich ebenfalls beim zweiten Hören mitgröhlen. Das fetzige Gitarrensolo lässt auch hier meine Finger zucken und ich kann nicht anders als die Luftgitarre auszupacken.
Ich könnte jetzt noch etwas über die anderen Songs schreiben, aber leider würde sich das kaum von den anderen Absätzen unterscheiden – also quasi wie bei den Songs. So gut die Scheibe auch beim ersten Durchhören zu sein scheint, fehlt leider die Abwechslung. Tatsächlich habe ich mich nach zweimal Durchhören schon ziemlich sattgehört und muss erstmal eine Pause machen.
Die allgemeine Stimmung des Albums ist sehr wütend und aggressiv. Die Gitarrenriffs laden zum Pogen und Tanzen ein. Alles klingt sehr roh und ich muss quasi die ganze Laufzeit über unaufgefordert mit dem Kopf nicken.
Was soll ich sagen? Cancer Bats sind zurück. Und zwar mit einem richtig lauten Knall. Die Songs von „The Spark That Moves“ sind einzeln betrachtet alle richtige Kracher aber als gesamtes Paket fehlt leider die Abwechslung. Ansonsten habe ich tatsächlich nichts zu meckern.
Die Kanadier sind übernächste Woche auf der „Ten Years of Hail Destroyer“ Tour unterwegs und kommen auch in Deutschland vorbei. Da werden sie sicher auch den ein oder anderen Song von dieser neuen Scheibe spielen und ich kann nur empfehlen sich da mal blicken zu lassen.
Wertung: 8/10
Band: Cancer Bats
Album: The Spark That Moves
Veröffentlichung: 20.04.2018


