Mike ist der weitere Head von MoreCore und der kreative Kopf im Team. Vor lauter Ideen weiß er nicht immer genau, welche er uns als erstes präsentieren soll. Ein Luxusproblem, welches unsere Seite am Ende so vielschichtig macht. Ihr trefft Mike vorrangig hinter den Turntables unserer deutschlandweiten MoreCore-Parties, denn er ist der Typ, der euch mit den heißesten und neuesten Hits versorgt. Bei Musikwünschen am besten immer eine Maracujaschorle dabei haben, denn die liebt er!
Zudem ist Mike der Moderator unserer MoreCore TV Show, wo er euch mit den feinsten Interviews diverser Bands sowie News und Talks rund um das MoreCore-Universum versorgt. Kurzum: Mike ist unser Allrounder, den keiner missen mag!
Bruce Dickinson hat in einem Interview mit dem Kerrang!-Magazin eine klare Linie gezogen. Der Iron Maiden-Frontmann findet, dass Sänger, deren Stimmen nicht mehr funktionieren, ihren Legenden-Status verlieren. Anlass war der gesundheitsbedingte Rückzug von Drummer Nicko McBrain aus den Tour-Aktivitäten der Band.
„Sie sind keine Legenden mehr“
Auslöser der Aussagen war ein Streitgespräch, das Dickinson mit einem Journalisten führte. Der Sänger hatte erklärt, er würde aufhören, sobald er nicht mehr sein Bestes geben könne. Der Journalist hielt dagegen: „Das kannst du nicht machen, du musst weitermachen.“ Dickinson erinnert sich an seine Antwort.
„Ich sagte zu ihm: ‚Schau, es gibt jede Menge Sänger, deren Stimmen kaputt sind, und jeder weiß es.' Er sagt: ‚Ja, aber sie sind Legenden.' Sie sind keine verdammten Legenden. Sie sind Leute, die nicht mehr singen können. Als sie sangen, waren sie Legenden. Wenn sie nicht mehr singen können, sind sie keine Legenden mehr.“
Für Dickinson ist das eine Frage der Konsequenz. „Das ist die brutale Wahrheit“, erklärt er. „Ich könnte nicht auf die Bühne gehen, wenn ich nicht glauben würde, dass ich es kann. Ich weiß nicht, wie Leute auf die Bühne gehen, wenn sie es nicht mehr können. Klar, es ist ihr Leben, aber es ist nicht mein Weg.“
Eine Debatte, die die Szene seit Jahren begleitet
Die Frage, wann ein alternder Sänger aufhören sollte, ist in Metal und Hard Rock ein Dauerthema. Namen wie Vince Neil von Mötley Crüe, Axl Rose von Guns N' Roses oder Ex-Van Halen-Frontmann David Lee Roth tauchen regelmäßig in solchen Diskussionen auf. Viele Bands haben über die Jahre ihre Tunings nach unten angepasst, um den nachlassenden Stimmumfang ihrer Sänger abzufedern.
Dickinson geht den umgekehrten Weg. Iron Maiden spielen nach seinen Angaben weiterhin alle Songs im Originalschlüssel. Bereits 2023 hatte er gegenüber Rock Antenne erklärt, dass sich seine Stimme mit dem Alter zwar verändert habe, die meisten Höhen aber noch da seien. „Was nicht heißen soll, dass ein oder zwei Songs nicht ziemlich herausfordernd sind. Aber ich habe Neuigkeiten für euch: Sie waren immer herausfordernd. Als ich 25 war, waren sie herausfordernd.“
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Gefragt, ob ihn der Gedanke beunruhige, eines Tages selbst nicht mehr liefern zu können, bleibt der 66-Jährige nüchtern. „Nein. Es ist einfach eine Tatsache des Lebens, dass es eines Tages passieren kann oder auch nicht. Du nimmst jeden Tag, wie er kommt, und versuchst, jede Nacht die beste Performance deines Lebens abzuliefern. Das sind die Spielregeln.“
Iron Maiden stehen 2026 weiter im Festival-Betrieb und spielten zuletzt unter anderem beim Rock For People in Tschechien oder bei Rock am Ring und Rock im Park. Ob Dickinsons Worte die anhaltende Debatte um alternde Frontleute weiter anheizen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.