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Interview

Bodysnatcher im Interview: „Seit der Pandemie sind die Shows viel besser“

Neues Futter für Deathcore-Fans!

VON AM 02/05/2022

Bodysnatcher können sich derzeit wahrlich nicht auf die faule Haut legen. Erst kürzlich veröffentlichte die Deathcore-Band aus Florida ihr drittes Album “Bleed-Abide”, nachdem man zuvor mit Ingested auf UK-Tour war. Jetzt sitzen sie erneut im Tour-Bus und supporten Dying Fetus und Chelsea Grin. Mit dabei haben sie neben der Platte auch ihre eigene Hot Sauce.

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Bodysnatcher im Interview zum neuen Album „Bleed-Abide“

“Es ist großartig”, erklärt Gitarrist Kyle Carter das Gefühl endlich wieder im Van zu sitzen. Gerade nach der UK-Tour sei es ein vertrautes und tolles Gefühl auch wieder durch die USA zu reisen. Bodysnatcher sind seit 2014 aktiv und haben sich diversen Shows mit Bands wie Slaughter To Prevail, Impending Doom, For The Fallen Dreams, Kublai Khan TX oder Bleeding Through und ihrer vorherigen Platte “This Heavy Void” ordentlich auf sich aufmerksam machen können. Mit ihrem neuen Album “Bleed-Abide” im Gepäck wollen sie nun endlich auch in Europa angreifen.

“Ich bin sehr glücklich mit dem bisherigen Feedback! Es gab durchweg nur Positives und viel Liebe für jeden einzelnen Song, was großartig ist”, berichtet Carter. Dabei ist es ihnen gelungen in allen Belangen nochmals zuzulegen. So kommt “Bleed-Abide” nochmal wütender daher und bietet auch persönlichere Lyrics, an denen alle vier Mitglieder gleichsam beteiligt sind. Dabei sei man bei der Themenauswahl so offen wie möglich. “Wir helfen uns gegenseitig, die Zeilen so zu schreiben, dass sie das, was wir empfinden, so gut wie möglich ausdrücken”, erklärt Carter. Manchmal sei der Text sonst etwas zu roh und hätte nicht den besten Flow, den er haben könnte. Persönlich sei er aber stolz darauf eher als “Album-Band” zu gelten statt nur ein paar gute Singles parat zu haben.

„Wir glauben, dass die Shows seit der Pandemie viel besser geworden sind!“

Im November 2020 verkündeten Bodysnatcher ihre allerersten Europa-Dates als Support für Within Destruction, die die Shows anschließend Pandemie bedingt zweimal verschieben mussten. Statt bei dieser Tour ist das Quartett nun im November mit Chelsea Grin und Carnifex bei uns unterwegs. “Wir glauben, dass die Shows seit der Pandemie viel besser geworden sind! Viele Leute, mich eingeschlossen, hielten Musik für selbstverständlich, und jetzt, wo die Konzerte wieder da sind, glaube ich, dass man sie wieder zu schätzen weiß”, erzählt Carter darauf angesprochen, wie es sich nach der langen Live-Pause angefühlt hat, wieder im Van zu sitzen. Insgesamt acht Shows spielten sie im März zusammen mit Acranius und Bound In Fear als Support für Ingested.

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Für das Musikvideo zum Song “Wired For Destruction” holte sich die Band Support bei Lorna Shore Fronter Will Ramos, der allerdings kein Feature beisteuerte, sondern “nur” als Schauspieler mitwirkte. “Will ist ein guter Freund und schon länger auch Fan unserer Band, weswegen es cool war ihn im Video dabei zu haben.” Eric DiCarlo, Produzent des Videos, kam auf die Idee Ramos anzufragen, der sich sehr darüber gefreut hatte. Selbstverständlich kamen anschließend viele Fragen seitens der Fans, ob nicht auch ein richtiges Feature denkbar gewesen wäre. Carter muss die Erwartungen dahingehend leider dämpfen: “Ich glaube nicht, dass wir in der nahen Zukunft irgendein Feature haben werden. Sorry an alle, die wir deswegen enttäuschen müssen!”

Fehlende Kreativität kann man Bodysnatcher dagegen nicht vorwerfen. Im Rahmen der Promo zur neuen Platte konnten Fans unter anderem ein Dinner mit den Jungs gewinnen. Ihre neue Hot Sauce “Ego Kill”, die sie in streng limitierter Anzahl mit auf US-Tour bringen werden, wird allerdings wohl eher nicht Teil des Ganzen sein: “Das Dinner wird erst im Rahmen unserer nächsten Headliner-Tour stattfinden, also kann es gut sein, dass die Hot Sauce bis dahin aus sein wird. Wer weiß, vielleicht gibt es bis dahin eine neue, aber die aktuelle ist so so so gut, dass ich echt empfehle zuzuschlagen!”, lacht Carter.

 

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Übrigens: drei der vier Bandmitglieder heißen Kyle mit Vornamen, was aber kein Problem sei. “Wir nennen uns alle bei unseren Nachnamen. Ich bin Carter, dann haben wir noch Shope und Medina. Ich glaube allerdings, dass es noch einen Kyle auf der Tour geben wird, was es wieder interessant macht!”

Foto: Toddi Babu / Offizielles Pressebild

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