
Black Elder schreit mit „suicide in slow motion“ Ungesagtes heraus
Der Musiker macht sich selbst Luft und nimmt seine Hörer:innen mit.
Kevin stellt den nördlichen Teil von MoreCore dar. Seitdem er zum Team gestoßen ist, ist er fester Teil der Redaktion und wird liebevoll "Redaktionsrambo" genannt, da er einfach überall am Start ist. Seien es Reviews, Konzert-Berichte, Interviews oder Unterstützung im MoreCore.TV Team, Kevin ist gerne dabei. Ursprünglich im Hardcore und Punkrock zu Hause, interessiert er sich für die unterschiedlichsten Genre und entdeckt gerne neue Künstler. Wenn es für MoreCore gerade einmal nichts zu tippen gibt, nimmt er auch selbst die Gitarre in die Hand und schrammelt etwas vor sich hin. Neben der Musik, Festivals und Konzerten begeistert Kevin sich für American Football und schlägt sich dafür mit Freude die ein oder andere Nacht um die Ohren.
Wem der Name Black Elder bisher noch nichts sagt, der sollte jetzt ganz genau aufpassen. Der Musiker Tom Haberland, der hinter dem Projekt steckt, verarbeitet mit seiner neuen Single tiefste Emotionen. Dabei öffnet sich der Künstler so weit, dass er Gedanken und Emotionen thematisiert, die sonst häufig unausgesprochen bleiben.
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Am vergangenen Freitag veröffentlichte das Ein-Mann-Projekt mit „suicide in slow motion“ seine neue Single. Inhaltlich thematisiert der Musiker darin Depressionen, dunkle Gefühle und innere Kälte.
Das ganze untermalt mit einem tief gehenden Sound. Dabei nutzt Black Elder die Musik nicht nur als Medium, sondern auch als therapeutisches Mittel für sich und die Zuhörenden.
Hört hier den neuen Song „suicide in slow motion“ von Black Elder
Um die Musik von Black Elder zu verstehen ist es notwendig den Hintergrund Haberlands zu verstehen. So ging der studierte Gitarrist und Saxophonist, der im Spreewald aufgewachsen ist, selbst durch dunkle Zeiten.
Wiederkehrende Dämonen beeinflussten den Künstler darüber hinaus auf seinem Weg. In seiner Musik fand Black Elder ein Medium, ein Ventil und auch einen Zufluchtsort für sich selbst, aber auch für all die, die ihm zuhören. Die Motivation hinter dem Song „suicide in slow motion“ ist, nach eigenen Angaben, eine klare Mischung aus Zorn und Zweifel. Diese Zerrissenheit ist es, die Haberland in seinem Neusten Musikstück vereint.
Anmerkung der Redaktion: Solltest du selbst das Gefühl haben, dass du dich in einer belastenden Situation befindest, dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym Hilfe von Beratern, die mit dir Auswege aus schwierigen Situationen finden und eine tolle Stütze sein können. Danke, dass du es versuchst!
Mit dem Umzug nach Berlin fand der Künstler die Szene, die Zustimmung und das Gehört, das er benötigte um das Projekt Black Elder weiter voran zu treiben. Ob der nun veröffentlichten Single eventuell ein Album folgt, ist derzeit noch nicht bekannt. Klar ist allerdings, dass die Szene einen aufstrebenden Künstler dazu gewonnen hat, um den es in naher Zukunft sicherlich nicht ruhig werden wird.
Foto: Black Elder / Offizielles Pressebild


