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Foto: Bad Omens / Offizielles Pressebild
Bad Omens dämpfen Album-Erwartungen für 2026
Quote

Bad Omens dämpfen Album-Erwartungen für 2026

Noah Sebastian stellt in einem Interview klar: Fürs Album braucht es noch Geduld.

Vanessa Wobb/6. Januar· Aktualisiert 7. April/3 Min.
V

Vanessa schreibt am liebsten über Geschichten, die mehr Hintergrund verdienen als nur eine Schlagzeile. Besonders zuhause fühlt sie sich zwischen modernem Metalcore und Alternative Metal.


Bad Omens/Quote·#Bad Omens
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In der zweiten Jahreshälfte 2025 haben uns Bad Omens regelmäßig mit neuen Singles versorgt. Eine offizielle Albumankündigung blieb allerdings aus – und daran hat sich bis heute nichts geändert. In einem Interview mit Kerrang! hat Frontmann Noah Sebastian kürzlich über die aktuelle Situation gesprochen. Die Kurzfassung: Fans sollten weiter Geduld mitbringen.

Im Interview wurde Sebastian gefragt, welche drei Worte sein Jahr 2025 zusammenfassen. Seine Antwort fiel recht trocken aus: „Kein neues Album.“

Ganz ähnlich lautete der Blick in die Zukunft. Für 2026 hieß es: „Immer noch kein Album.“ Für viele sicherlich erst mal ein Dämpfer.

Bad Omens lassen sich nicht treiben

Gleichzeitig lässt Sebastian durchklingen, dass hinter dieser Haltung kein bewusster Stillstand steckt. Vielmehr gehöre er zu jenen Menschen, die Dinge lieber gut statt schnell erledigen und sich entsprechend auch nicht obsessiv mit der Zukunft beschäftigen.

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„Ich kann nicht so weit vorausdenken – und ehrlich gesagt möchte ich das auch gar nicht. Noch nie ist etwas genau so gelaufen, wie es geplant war. Das Leben ist zu unvorhersehbar, und das macht mir Angst. Ich weiß nur, dass ich weiterhin coole Sachen machen und mein Bestes geben möchte, um dabei noch mehr Spaß zu haben. Von da an werden wir den Weg gehen, den uns diese Denkweise vorgibt.“

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Bad Omens arbeiten aber offenbar am neuen Album

Während das Kerrang!-Interview eher auf die Bremse tritt, schlug Sebastian im Oktober in einem Gespräch mit BBC Radio 1 deutlich hoffnungsvollere Töne an. Dort bestätigte er, dass die Band weiterhin intensiv an einem kommenden Album arbeite.

„Ich würde sagen, es ist fast fertig, aber es gibt noch viele Teile, die in Bewegung sind, denke ich. Ich möchte nicht zu viel verraten. Ich möchte einfach etwas wirklich Spektakuläres und Interessantes schaffen, das die Aufmerksamkeit der Menschen verdient. Ich kann jeden Tag einen Song schreiben, aber wird es ein Song sein, von dem ich denke, dass die Welt ihn braucht oder den sie noch nicht 100 Mal gehört hat? Das ist eher selten.“

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Auch über den zunehmenden Erwartungsdruck sprach Sebastian offen.

Im Rückblick auf die Zeit vor dem Durchbruch mit „The Death of Peace of Mind“ sei vieles deutlich entspannter gewesen. Heute prasselten Erwartungen aus allen Richtungen gleichzeitig auf ihn ein – ein Dauerrauschen, das es unmöglich mache, es allen recht zu machen.

„Mach dies, mach das. Wir brauchen das. Wir brauchen das.‘ Und das ist wie Lärm, man kann einfach nicht so viele Menschen gleichzeitig zufriedenstellen.“

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Geteilte Reaktionen in der Fan-Community

In den Fan-Communities gehen die Meinungen auseinander. Einige begrüßen den Ansatz und betonen, dass Sebastian auf sein eigenes Wohlbefinden achten und sich nicht von Industrie oder Labels pushen lassen soll.

Andere wiederum sehen die knappen Aussagen eher mit einem Augenzwinkern oder als bewusste Provokation. Und wieder andere sagen scherzhaft: „But maybe he’s hurt about the duck meme“.

Was nun konkret hinter den Aussagen steckt und wann wir tatsächlich mit einem neuen Bad-Omens-Album rechnen können, bleibt weiter offen. Vier noch relativ frische Tracks gibt es immerhin schon – der Rest braucht offenbar einfach noch Zeit.

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Foto: Bad Omens / Offizielles Pressebild


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