
A Day To Remember: Laut Jeremy McKinnon sollte Metal mehr wie Hip-Hop sein
Er wünscht sich mehr Zusammenarbeit.
Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Für A Day To Remember-Frontmann Jeremy McKinnon steht fest: In puncto Kollaborationen hat die Metalszene noch Luft nach oben – insbesondere im Vergleich zum Hip-Hop. In einem neuen Interview mit dem Podcast Tuna On Toast with Stryker wünscht sich der Sänger mehr Offenheit und kreativen Austausch innerhalb der Metal-Community.
A Day To Remember: Metal-Community „manchmal sehr verschlossen“
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„Ich liebe die Zusammenarbeit mit allen“, so McKinnon. „Ich liebe einfach den Prozess des Schreibens und der Inspiration. Und A Day to Remember sind an diesem unglaublichen Punkt, an dem jeder mit uns arbeiten will. Also, warum nicht? Versteht ihr, was ich meine? Ich sehe das so, dass die Metal-Community manchmal sehr verschlossen ist. Wir können das nicht machen, weil das eine andere Band ist. Oder wir können das nicht machen, weil wir nur so klingen.“
Weiter erklärt er:
„Ich finde es einfach toll, dass die Hip-Hop-Community so kollaborativ ist. Sie arbeiten mit all diesen Produzenten zusammen, Leute kommen und singen auf den Songs der anderen mit. Sie haben große Hits zusammen. Dieser Vibe ist einfach so cool. Und ich würde gerne mehr davon in der Metal- und Punk-Gemeinschaft sehen.“
Auf ihrem neuen „Big Ole Album Vol. 1.“ hat sich die Band diesen Ansatz zu Herzen genommen – auch wenn es auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist. Tatsächlich haben Oli Sykes (Bring Me The Horizon), Cody Quistad (Wage War), Will Putney (Fit For An Autopsy) und weitere an der Platte mitgeschrieben.
„A Day to Remember waren immer ein kollaboratives Projekt“, ergänzt McKinnon.„Die Leute wussten nur nicht, dass es eine Zusammenarbeit gab. Einige unserer größten Alben, wie einige unserer größten Songs, die [letzten] zwei Prozent der Ideen kamen von jemand anderem.“
Mehr über die Hintergründe des neuen Albums verrät Gitarrist Neil Westfall in MoreCore Interview, das ihr HIER lesen könnt.
Beitragsfoto im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)



