
Nachdem ihre Show, die eigentlich am 11. März stattfinden sollte, aus „logistischen Gründen“ verschoben werden musste, beehrten uns am Freitag Abend die Amerikaner Thirty Seconds To Mars in der Kölner Lanxess Arena. Wie der Abend mit dem Oscarpreisträger Jared Leto und seinem Bruder Shannon war, könnt ihr hier nachlesen…
Gegen 19.15 Uhr begeben wir uns Richtung unserer Plätze und entdecken gleich die 360-Grad-Bühne der Band, die noch von vier schwarzen Wänden umgeben ist. Vor der vorderen steht das Mischpult des Support-Acts. Kurze 15 Minuten später, pünktlich um 19.30 Uhr, steht der DJ auf der Bühne und startet sein Set. Da DJ-Sets eher nicht zu den Shows gehören, über die wir hier tagtäglich berichten, fassen wir uns an dieser Stelle kurz. An ein richtiges DJ Set à la Diplo, Axwell /\ Ingrosso oder Skrillex erinnert uns das Tun des DJs nicht.
Ein DJ als Support für Thirty Seconds To Mars
Tatsächlich wirkt es eher so, als hätte er die „Top 100 Hits Deutschland“ auf Spotify aufgerufen, auf „Play“ gedrückt und dabei nur den 10-Sekunden-Fader aktiviert. Das Set ist voll von unsauberen Übergängen und erinnert an eine Klassenfahrts-Party. Hier und da spielt er Klassiker wie „Sabotage“ von den Beastie Boys oder „Personal Jesus“ von Depeche Mode. Ob letzterer nun bewusst, wegen Jared Letos Messiahs-gleichem Aussehen, gewählt wurde, kann man nur vermuten. Auf jeden Fall bringen einige Songs das Publikum zum Tanzen und Singen.
