Unser Admin sorgt dafür, dass alles funktioniert. Manchmal funktioniert es nicht, dann ist zwar er schuld. Aber dann repariert er es und wir haben ihn alle wieder lieb.
SEETHER gerieten zum ersten Mal im Jahr 2004 in mein Blickfeld. Mehrere Alben und elf Jahre später ist die Band immer noch regelmäßig Teil meiner Alternative-Playlist. Dementsprechend war ich aufgeregt, nach so vielen Jahren Seether an ihrem vorerst letzten Deutschland-Termin live zu sehen. Los geht der Abend für mich nach Ankunft bei der Zeche mit dem „special guest“ LTNT. Nach kurzer Einhörphase gefällt mir deren „Stoner Rock“ durchaus. Mehr ein als langsames Kopfwippen und gelegentliche enthusiastische Seufzer am Ende der Lieder kann LTNT dem Publikum aber nicht entlocken. Schade!
Nach kurzem Umbau ist es um etwa 20:30 fast soweit. SEETHER versammeln sich schon mal rauchend und Bier trinkend am Rand der Bühne und gehen wortlos zu den Instrumenten. Die Band beginnt am Anfang ihrer Bandgeschichte und spielt „Gasoline“ – das erste Lied des Debüt-Albums der Band. Nach ein paar Tönen bin ich bereits froh, denn Shaun trifft jeden Ton und die Band steht dem in nichts nach. Dennoch – bereits während des ersten Liedes und auch für den ganzen Rest des Abends bleibt Shaun leider auffallend passiv und desinteressiert.
Es folgen fast nahtlos „“, „“ und „“. Der Rest der Band strahlt etwas mehr Energie aus, besonders Bassist Dale Stewart steht den ganzen Abend im Mittelpunkt. Dale versucht immer wieder, das Publikum zum Fist Pumping und Klatscheinlagen zu bewegen, was aber nur mittelmäßig gelingt.
