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Am 08. April kamen die ROGERS und DAS PACK nach Bremen, um eine ausverkaufte Show in dem Club „Tower“ zu spielen. Ebenfalls mit von der Partie waren STEREOGOLD, drei Jungs aus Köln. Sie eröffneten den Abend mit seichtem Pop-Rock. Umwunden von süßen Akkordfolgen trug Frontmann Niclas verträumt singend seine deutschsprachigen Texte vor, welche das zahlreiche Publikum zwar nicht aus seiner Bewegungslethargie reißen, aber zu mehr als nur verhaltenem Applaus motivieren konnte.
Folgen sollten die Auftritte von DAS PACK und ROGERS. Beide Bands hörte ich an diesem Abend zum ersten Mal live und erwartete klassischen Punkrock. Was DAS PACK jedoch auf der Bühne präsentierte, lässt sich nach meinen Genre-Kenntnissen bestenfalls als Kauderwelsch aus sämtlichen dem Punk und Rock entsprungenen Musikstilen bezeichnen. Einen Song begannen sie mit einer A-Capella-Einlage, überführten diese in einen klassischen Metalcore-Breakdown, der abrupt für einen belanglosen Chorus beendet wurde, um dann mit Ska-Punk weiter zu machen.
Mal klangen DAS PACK nach Stoner Rock und Pearl Jam, dann begann der nächste Song mit einem Intro, das sehr ähnlich auf einer Itchy Poopzkid-Platte wieder zu finden ist und wenige Sekunden später reihte der Gitarrist Gitarrenmelodien ala Guns’n’Roses an harte Metalriffs, über die ein schnulziger Chorus gesungen wurde, ohne sich dabei die Mühe zu machen, angenehme Übergänge zu schaffen.
Dass die Hamburger ihre Instrumente gut beherrschen, zeigte sich allerdings, als der Sänger und Gitarrist locker weiter sang während er ein anspruchsvolles Riffing aufs Brett legte. Anspruchsvoller wurde es leider nicht mehr. Ihren Texten mag viel Ironie und vielleicht sogar versteckte Kritik zugrunde liegen, jedoch wirkten sie niveaulos und kindisch. Konnte einiges noch als Selbstironie durchgehen, setzte bei Songs wie oder (Wortlaut: ) das Fremdschämen ein.
