
Am Abend des 2. Dezember pilgerten viele hungrige Menschen in Richtung des Platzes der Luftbrücke in Berlin. Das dortige Restaurant der Wahl hieß Columbia Theater und auf dem Menü standen Post-Hardcore, Deathcore und Progressive Metal.
Natürlich ist hier nicht von Speisen die Rede, sondern von GOOD TIGER, die einen spannenden Konzertabend einläuteten, VEIL OF MAYA, welche mit ihrem neuen Sänger nicht mehr allein Deathcore im Angebot haben, sowie PERIPHERY, die der Headliner des Abends waren und sich derzeit mit einem Doppelalbum aus diesem Jahr auf Tour befinden.
Pünktlich um 20 Uhr betraten GOOD TIGER die Bühne. Wem diese Band noch nichts sagt, kann eventuell mit den anderen Projekten der US-Amerikaner etwas anfangen: Sänger Elliot Coleman stand zuvor für TESSERACT am Mikrofon, verließ diese Band aber aus eigenem Antrieb. Drummer Alex Rüdinger trommelte bereits für die technischen Death Metaler von THE FACELESS und Bassist Morgan Sinclair stand auf der letzten Tour der ARCHITECTS mit auf der Bühne der britischen Metalcore-Helden.
Aus diesem Gemisch herausgekommen ist das neue Debütalbum „A Head Full of Moonlight“, welches sich schwer in nur ein Genre einordnen lässt und am ehesten an eine Mid-Tempo-Variante von THE FALL OF TROY mit clean Vocals erinnert. Somit standen klarer, hoher Gesang, Tempowechsel und verspielte Riffs in den nächsten 25 Minuten auf dem Programm.
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