Jonas ist einer der Heads von MoreCore und kümmert sich hauptsächlich um die Pressearbeit, Zahlen, diverse Projekte sowie die Kommunikation mit Partnern, Labels und Bands. In seiner Freizeit vertritt er in Perfektion die kölsche Lebensart, die er nach über zehn Jahren in der Rheinmetropole nun auch im Münsterland auslebt. Dazu gehört auch, für jeden im Team ein offenes Ohr zu haben! Zudem ist er auf vielen Konzerten und Festivals anzutreffen, schwingt super gerne mal den Kochlöffel und schreibt nebenher Musik für Kinder. Beruflich arbeitet Jonas als Lehrer für Sonderpädagogik an zwei inklusiven Grundschulen in Bocholt.
Nach den letzten heißen Tagen war es wirklich ein Segen, dass die Temperatur in Köln auf 24°C abgekühlt war und ich mit dem Auto, bei bewölktem Himmel, in die Schanzenstraße abbog. Und was sah ich da? Menschen. Jede Menge Menschen, welche in Reihe standen, um ins Palladium zu gelangen. Menschen, die den Gehweg, und damit die Einfahrt zum Parkplatz, blockierten, mir aber für meinem kleinen Smart dennoch die Schlange unterbrachen, damit ich auf diesen auffahren konnte. Aber weswegen? Ganz einfach. Die Aufschrift der T-Shirts verriet selbst ahnungslosen Passanten, dass die größtenteils weibliche Menschenmasse für etwas hier waren, was sich PARAMORE nennt. Nachdem ich also meinen Parkplatz gefunden hatte und grinsend an der langen Schlange vorbeiging, um zum Presseeingang zu gelangen, stand ich also erneut im Palladium. Dieses Mal um genau die eben genannte Band zu sehen, welche ich zwar schon seit Jahren durch meine Kopfhörer jage, aber noch nie live gesehen hatte. Aber genug von der romanartigen Einleitung.
Tatsächlich war ich sehr gespannt darauf, was mich an diesem Abend erwarten sollte. Immerhin höre ich PARAMORE seit dem „RIOT!“ Album und das feiert dieses Jahr seinen zehnjährigen Geburtstag. Die letzten Alben, und besonders das neueste Werk der Band rund um Frontfrau Hayley Williams, haben mich dabei leider immer eher mit einem „ja ist ganz cool, aber Riot! war irgendwie besser“ reagieren lassen. Zu poppig. Wo ist der Punk? Das übliche Geschwätz eben. Deswegen war ich umso gespannter darauf, was mich an diesem Abend erwarten würde.