Es war alles angerichtet, als an einem verregnete, dunklen Montagabend in Hamburg, niemand Geringeres als Yungblud zum Konzert einlud. Der Musiker der mit seinem aktuellen Album Idols auf gleichnamige Tour ging, versprach an diesem Abend allerdings nicht nur feinste musikalische Unterhaltung, das Konzert bot auch ein stringentes optisches Konzept.
Gleich zu Beginn musste allerdings ein kleiner Dämpfer verzeichnet werden. Aufgrund von Einlass-Verzögerungen in die Hamburger Sporthalle, stauten sich die Fans bis weit um den Häuserblock. Das hatte zur Folge, dass zu Beginn des Openers schätzungsweise ein Drittel der Zuschauer:innen in der Venue war, während der Rest noch vor den Toren warten musste. Der Stimmung in der Halle sollte dieser Umstand allerdings keinen Abbruch tun.
Der Mond geht auf mit Weathers
Mit dem alternativen Emo-Quartett Weathers sollte der Abend schließlich beginnen. Gleich zu Beginn wurden optische Parallelen zum Main-Act des heutigen Abends deutlich, kleidete sich die Band um Frontmann Cameron Boyer in schicken, leicht 80s angehauchten Anzügen und dunkel geschminkten Augen. Verbindungen zu einer jüngeren Version von Yungblud? Ein bisschen Twighlight und ein bisschen The Vampire Diaries versprühte die Band, die gleich zu Beginn musikalisch alles gab, definitiv. Und diese Optik spiegelte sich auch im Publikum, welches sich für diese besonderen Abend herausgeputzt hatte.