Als ich mich um 23:40 in den Stream einwähle, ist dort schon einiges los. Es gibt einen Chat für alle Teilnehmer, einen Discord-Channel und über den Stream laufen vereinzelt kleine Clips und Videos. Die meisten Zuschauer kommen aus den USA oder England, das europäische Festland scheint aber auch gut vertreten zu sein. Im Chat ist schon vor Beginn der Show viel los, was vor allem daran liegt, dass die einzelnen Band-Mitglieder ebenfalls mit chatten.
Mayday Parade nehmen uns mit zurück ins Jahr 2009
Fast pünktlich um kurz nach Mitternacht tut sich im Stream was, das Album-Cover wird angezeigt und die ersten Töne des Songs „Kids in Love“ erklingen. Ein schöner Song zum Einstieg. Der Sound ist gut, das Setting ist professionell.
Nach dem Song folgt eine Videosequenz, die als Ansage des nächsten Songs fungiert. „Anywhere But Here“, der Titelsong der Platte, folgt. Sänger Derek scheint ein wenig außer Atem, aber das nimmt ihm niemand übel. Es gab ja auch diesen Sommer keine Festivalsaison, wodurch seine Stimme vielleicht etwas aus der Übung ist. Mir gefällt besonders das Bühnensetting, wie gewohnt bei Mayday Parade-Konzerten liegt ein Teppich in der Mitte der Band, Derek hüpft barfuß durchs Geschehen.