
Geschichten aus dem Leben des Sängers.
Bruce Dickinson, seines Zeichens Fronter der Heavy Metal-Band Iron Maiden, kann einfach nicht stillstehen. Zwar hat er mit Maiden noch in diesem Jahr eine Live-Tour auf dem Plan, doch bis dahin ist ja schließlich noch Zeit und so entert der 64-Jährige vorab die Bühnen Europas mit seiner Spoken-Word-Performance.
Schwarze Vorhänge umranden die große Bühne des Theaters am Tanzbrunnen in Köln, auf dem Boden ist ein großer Teppich ausgebreitet und im Hintergrund leuchten im Laufe des Abends Fotos und teils auch Videos auf der Leinwand auf. Wer jetzt ein ruhiges Programm erwartet, bei dem Bruce Dickinson sich entspannt auf einem Sessel zurücklehnt und in Geschichtsonkel-Manier aus seiner aktuellen Autobiografie „What does this button do?“ vorliest, der irrt sich. Denn an Hinsetzen denkt der Sänger gar nicht und rennt schon fast in gewohnter Maiden-Art über die Bühne.
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Bruce Dickinson live: Eine Reise durch die Geschichte des Iron Maiden-Sängers
Viele Sitzplätze sind nicht mehr frei, als der Sänger zur Primetime die Bühne in roten Sneakern stürmt. Im Publikum sammeln sich vor allem Iron Maiden-Fans, die die Band teils seit Jahrzehnten hören. Bruce Dickinson gesteht zu Beginn, dass er aufgrund der neuen Pronomen nicht mehr weiß, wie er die Menschen ansprechen darf und versprüht damit direkt Alter-weißer-Mann-Vibes. Allerdings sind auch die Fans mit dem Sänger älter geworden und so stoßen solche Kommentare auf zustimmendes Gelächter. Ansonsten ist der Metaller mit seinen Themen am Zahn der Zeit. So macht er sich über die zuletzt häufigeren Premierminister:innen-Wechsel in Großbritannien lustig oder greift auch ernste Themen wie den Krieg in der Ukraine auf.
