Foto im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)
Enter Shikari lassen den Abend explosiv ausklingen:
Nun passiert etwas Unerwartetes: Eine Ankündigung! Es folgen vier Songs in Acht Minuten und damit ein Medley aus „Sorry, You’re Not A Winner“, „Sssnakepit“, „…Meltdown“ und „Antwerpen“. Nochmal acht Minuten voller Schweiß anderer Menschen, leichten Epilepsiesymptomen und einer langsam aber sicher verschwindenden Stimme meinerseits.
Beendet wird das Set mit „Zzzonked“. Hier hört man ebenfalls, dass Mr. Reynolds es keineswegs verlernt hat, ins Mikrofon zu brüllen.
Licht aus, Zugabenrufe, Licht an. Bevor es nun endgültig vorbei ist geben die Jungs noch „Redshift“ und „Live Outside“ zum Besten und die Menge tobt und singt und schwitzt. Ja schwitzen tut mittlerweile jeder in diesem Raum. Und wem es nicht so geht, der hat wohl was falsch gemacht. Völlig außer Atem, schweißgebadet und unfassbar zufrieden verlasse ich die Halle, die Stadt und muss erstmal unter die Dusche.
Was soll ich großartig sagen? Enter Shikari liefern wie immer ein volles Brett ab. Eine gute Setliste, auf der viel altes und viel neues Zeug vertreten ist, eine übertrieben gut abgestimmte Lichtshow und eine Energie auf der Bühne, die seinesgleichen sucht. Ich kann jeden einzelnen nur empfehlen, sich Enter Shikari live anzusehen sobald man die Chance dazu hat. Es wird sich lohnen.