
Sebastian ist Dienstältester, dennoch junggebliebener und noch nicht grau gewordener Redakteur, Kolumnist, Interviewer und (Tour-)Fotograf, der mit seinen Linsen besser umzugehen weiß, als mancher Koch bei der Zubereitung einer Suppe. Musiker war er zwar nie [infame Unterstellung!], aber Bass spielen, das kann er! Neben seiner Tätigkeit für sein eigenes Musikblog besprüht er nicht nur gegen ein entsprechendes Honorar Wände, fotografiert auch andere Ereignisse als Konzerte und rollt entweder auf dem Longboard oder seinem Rennrad durch die Gegend. Wenn man Sebastian nicht zufällig in der Düsseldorfer Altstadt an den virtuellen Plattentellern bei seiner eigenen Emo- und Pop Punk-Party auflegen oder mit ‘ner Dose Alt total lässig an der Trinkhalle um die Ecke sieht, wie er Hosen oder Broilers pumpt [wieder eine infame Unterstellung!], geht er wahrscheinlich arbeiten, treibt Sport oder kredenzt sich einen Weißwein!
Am Dienstag ging es für uns ins MTC nach Köln zu den mächtigen Black Peaks. Bereits vor knapp eineinhalb Jahren beehrten die Vier aus dem britischen Brighton, dem gefühlten Zentrum moderner Rock- und Metalmusik auf der Insel das MTC, damals noch mit Bad Sign (R.I.P.) im Gepäck. Dieses Mal hatten sie die Pariser The Prestige dabei sowie die Niederländer Tusky dabei. Letztere sind keine Unbekannten, so besteht die Band aus ehemaligen Mitgliedern von John Coffey (ihr erinnert euch an den Bierbecher, den Sänger David Achter de Molen beim PinkPop Festival auf der Absperrung stehend fing und austrank?), genau genommen dem Gitarristen Alfred van Luttikhuizen, Sjors van Reeuwijk, dem ehemaligen Guitar-Tech der Band sowie Bassist Christoffer van Teijlingen. Vervollständigt wird das Ganze durch Drummer Bas Allein Richir.
Foto: Quntenquist