
Sascha kennt sich als gelernter Veranstaltungstechniker ganz gut mit Technik aus und ist deswegen auf Festivals und Shows meistens hinter der Kamera anzutreffen und sieht zu, dass dort alles funktioniert und gut aussieht. Ansonsten kümmert er sich hauptsächlich um die Postproduktion von Interviews für den MCTV Channel auf YouTube. In seiner Freizeit stalkt er User und Bands auf Twitter, macht selbst Musik oder produziert Musikvideos und versucht sich als Filmemacher. Außerdem guckt er so an die 350 Filme im Jahr und wird sich nicht davor scheuen, euch welche zu empfehlen.
Sehr zeitnah nach dem Release ihres aktuellen Albums „The Stage“ haben die fünf Kalifornier von AVENGED SEVENFOLD beschlossen in Europa auf Tour zu gehen und uns u.a. am 16. Februar in der Mitsubishi Electric Hall in Düsseldorf zu besuchen. Mit von der Partie waren Genregröße DISTURBED und die Alternativrocker CHEVELLE, welche den Abend eröffnet haben.
Da mein Konzertabend aber leider nicht mit CHEVELLE, sondern mit einem Verkehrschaos begann, wurde mir der Genuss der drei Jungs aus Illinois vorenthalten. Stattdessen betrat ich die Halle als DISTURBED gerade ihr Live-Intro spielten. Einen Moment lang noch umgeschaut, Ohrenstöpsel rein und schon platzten die ersten Pyros von der Bühne. Zusammen mit der Explosion hallte „Immortalized“ durch die ehemalige Philipshalle.
DISTURBED sind schon lange in der Branche unterwegs und das merkt und hört man. Alles ist „on point“ gespielt und klingt so brachial wie im Studio. Lediglich Frontmann David Draiman merkt man an, dass er nicht mehr der Jüngste ist. Er bewegt sich etwas träger als noch vor ein paar Jahren, aber dadurch hat seine Stimme noch lange nicht an Glanz und Kraft verloren. Hier ist nahezu alles perfekt.
In den knapp 60 Minuten Spielzeit, die DISTURBED in Düsseldorf hatten, wurden so gut wie alle bekannten Songs gespielt und vom Publikum gefeiert. Von „The Game“ über „Inside The Fire“, bis hin zum großen Finale mit „Down With The Sickness“ war alles dabei, was das Fanherz höher schlagen lässt. Selbstverständlich wurde auch der Coversong „The Sound Of Silence“ gespielt. Dafür wurde extra ein Flügel auf die Bühne gefahren und das gesamte Publikum glich einem Lichtermeer aus Feuerzeugen und Smartphones. Einfach schön!
