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Den Anfang der um 19:30 beginnenden Show machten die Hardrocker von LIKE A STORM aus Neuseeland. Die Band besteht aus drei Brüdern, die sich 2005 entschlossen haben gemeinsam Musik zu machen. Sie waren mit ihrem melodischem Sound bereits Vorband von Korn, Creed, Staind, Puddle of Mudd und Drowning Pool. Da diese Touren bisher aber nur in den USA waren, sind sie in Europa noch relativ unbekannt. LIKE A STORM lieferten aber einen soliden rockigen Start in den Konzertabend, an dem sicherlich kaum einer etwas auszusetzen hatte.
Nach dem gelungenen Einstieg betraten die Progressiv-Death-Metaller von GOJIRA die Bühne. Die vier, mittlerweile für einen Grammy Award nominierten Franzosen, sind spätestens nach dem Roadrunner Records-Deal und dem darauf folgenden Album „L‘enfant sauvage“ in aller Munde. Das im Juni 2016 veröffentlichte Album „Magma“ unterscheidet sich zwar stark von der Vorgängerplatte, war dabei aber dennoch nicht weniger erfolgreich.
Während des Auftritts wurden Songs aus mehreren Episoden gespielt. Hinsichtlich des restlichen Line-Ups des Abends, brachte die Band durch ihren starken Genre-Unterschied eine überraschende Unterbrechung mit sich. Das Publikum reagierte gespalten auf den musikalisch wunderbaren Auftritt. Die progressiven Klänge der Band ließen die eine Hälfte des Publikums begeistert und die andere Hälfte eher überrascht zurück.

