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Tetrarch: 5 Gründe, warum ihr die Band auf dem Schirm haben solltet
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Feature

Tetrarch: 5 Gründe, warum ihr die Band auf dem Schirm haben solltet

Das neue Album erschien am Freitag.

Julia Lotz/11. Mai 2025· Aktualisiert 21. April/3 Min.Foto: Guillermo Briceño / Offizielles Pressebild
J

Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!


Am Freitag hatte das Warten endlich ein Ende: Tetrarch haben ihr brandneues Album „The Ugly Side of Me“ gedroppt – ein wuchtiges Brett, das nicht nur Fans von Nu Metal, Metalcore und Modern Metal begeistern dürfte, sondern auch all jene, die auf der Suche nach frischem Wind in der Szene sind.

Warum die US-Band aktuell Welle macht und wieso ihr sie definitiv nicht länger ignorieren solltet, verraten wir euch! Wir haben euch fünf Gründe zusammengestellt, wieso ihr die Truppe auf jeden Fall auf dem Schirm haben solltet. Ready? Let’s go!

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Tetrarch bringen den Nu Metal auf die Überholspur

Nu Metal ist tot? Von wegen! Tetrarch beweisen eindrucksvoll, dass das Genre nicht in den 2000ern steckengeblieben ist. Mit einem fetten Hybrid aus groovigen Riffs, atmosphärischen Layers und einem Schuss Core bringen sie Nu Metal in die Jetztzeit.

Tracks wie „Never Again (Parasite)“ und „Cold“ (aus „TUSOM“) oder auch „I’m Not Right“ oder „Stitch Me Up“ (aus dem Vorgängeralbum „Unstable“ von 2021) zeigen, dass sich Tetrarch nicht davor scheuen, Tradition und Innovation zu verbinden. Dabei bedienen sie sich natürlich klassischen Bausteinen des Genres, ohne jedoch als Kopie der „üblichen Verdächtigen“ durchzugehen. Stattdessen bauen sie ihren ganz eigenen Soundkosmos auf, der Alt und Neu miteinander verbindet.

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Diamond Rowe ist ein absolutes Gitarrenbiest (und ein Vorbild obendrauf)

In einer Szene, die immer noch zu großen Teilen männlich dominiert ist, sticht Lead-Gitarristin Diamond Rowe nicht nur als Musikerin heraus, sondern auch als Symbolfigur. Ihre Riffs sind messerscharf, ihre Soli auf den Punkt und ihr Gespür für Dynamik macht die Songs der Band zu echten Abrissbirnen.

Was Rowe aber besonders macht: Sie repräsentiert Diversität in einem Genre, das oft zu homogen wirkt. Als eine der wenigen PoC-Frauen im Metal gibt sie nicht nur Gas auf der Bühne, sondern auch abseits davon. Ihre Art, mit Vorurteilen und Erwartungen zu brechen, macht sie zur Inspiration für die ganze Szene.

Weil ihre Liveshows ein Abriss sind

Tetrarch live zu sehen, ist wie von einem Presslufthammer umarmt zu werden. Schön, oder? Finden wir auch. Die Energie, die das Quartett auf der Bühne entfesselt, ist spürbar bis in die hintersten Reihen. Ob auf kleinen Clubbühnen oder Festivalstages – diese Band weiß genau, wie man ein Publikum zum Ausrasten bringt.

Frontmann Josh Fore schreit sich die Seele aus dem Leib, während Diamond Rowe die Riffs wie brennende Pfeile in die Menge feuert. Das Zusammenspiel der Band wirkt tight und kompromisslos. Und das Beste: Die Formation wird sich schon im Juni in den deutschen Clubs einfinden. Alle Dates findest du nachfolgend:

Songs mit Substanz (und Ohrwurmfaktor)

Auch wenn unser Artikel das bis hierhin vermuten lässt: Bei Tetrarch geht’s nicht nur um Schädelspalten. Klar, der Nacken wird gefordert, aber unter der harten Schale steckt verdammt viel Inhalt. Die Lyrics der Band sind ehrlich, oft verletzlich und sprechen Themen wie psychische Gesundheit, Identität und innere Konflikte an.

Das neue Album „The Ugly Side of Me“ setzt genau da an und zeigt, dass man im Metal nicht immer nur mit der Faust voran muss. Wer bei Metal auch auf Inhalte achtet, ist bei Tetrarch goldrichtig.

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Weil sie genau jetzt ihren Moment haben

2025 könnte für Tetrarch das Jahr werden, in dem sie den Sprung nach oben schaffen. Mit neuem Album und einer loyalen Anhängerschaft im Rücken stehen die Chancen wirklich alles andere als schlecht, dass sie in den nächsten Jahren auf deutlich größeren Stages unterwegs sind.

Ihr habt Bock auf eine Band, die nicht nach Schema F klingt, sondern mit Haltung und Vision an die Sache geht? Dann ist jetzt der perfekte Moment, Tetrarch auf den Radar zu nehmen.

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Foto: Guillermo Briceño / Offizielles Pressebild

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